Öztürk: "Etappenziel ist die Herbstmeisterschaft“

Fußball: Bezirksliga

Lange ließ sich Kurtulus Öztürk nicht zu einer konkreten Zielrichtung hinreißen. Und das, obwohl der Werner SC schon seit Beginn der Saison in den oberen Plätzen der Bezirksliga steht. Nun heißt es: Herbstmeisterschaft einfahren. Unterdessen steht ein WSC-Spieler vor dem Absprung.

WERNE

, 07.11.2016 / Lesedauer: 3 min
Öztürk: "Etappenziel ist die Herbstmeisterschaft“

WSC-Trainer Kurtulus Öztürk lobte die Leistung seiner Mannschaft gegen SuS Kaiserau. Der Sieg bedeutet auch die Rückkehr an die Tabellenspitze der Bezirksliga.

„Das war am Sonntag richtig gute Arbeit“, sagt Kurtulus Öztürk, Trainer des Werner SC. Durch den 2:1-Erfolg gegen Kaiserau und dem Unentschieden (0:0) zwischen den Verfolgern BV Brambauer und Westfalia Wethmar in der Fußball-Bezirksliga, grüßen die Werner wieder von der Tabellenspitze. Das nächste Ziel: Die Herbstmeisterschaft. Natürlich ist das schön“, sagt Öztürk. Seine Mannschaft habe am Wochenende gegen den SuS Kaiserau ihre Hausaufgaben gemacht. Der Lohn: die Tabellenführung der Bezirksliga. „Das nächste Etappenziel ist die Herbstmeisterschaft“, sagt der WSC-Trainer.

Das Spiel seiner Mannschaft am Sonntag habe ihm sogar noch besser gefallen als das Duell gegen Kirchderne (4:0). „Disziplin, Ordnung, Kampf und Wille – wir haben nichts vermissen lassen“, sagt der Trainer. Trotz der glücklichen 1:0-Führung des SuS habe seine Mannschaft die Ordnung gehalten und am Plan festgehalten. „Ich habe meinen Spielern zur Halbzeit gesagt, dass wir die bessere Mannschaft sind und wir gewinnen, wenn wir uns in der Defensive keine Fehler erlauben“, sagt Öztürk. Und so kam es auch.

Lob für Torschützen und Stöver

Für die Torschützen Jussef Saado (1:1/67.) und Julian Rohlmann (1:2/71.) hatte Öztürk viel Lob übrig. „Beide gucken sich bewusst eine Ecke aus“, sagt er, „Saado schlenzt den Ball an zwei Spielern vorbei, Rohlmann nimmt sich die Zeit im Strafraum.“ Nach dem Führungstreffer wäre seine Mannschaft näher am dritten Tor gewesen, als Kaiserau am Ausgleich, sagt Öztürk. „Wir haben in den Bereichen Kraft und Fitness noch einmal deutlich zugelegt“, sagt er.

Auch für Marvin Stöver fand Öztürk lobende Worte: „Er hat seine Sache richtig gut gemacht“, sagt der Trainer. In dem Duell gegen Kirchderne habe er durch den Ausfall von Christof Zilligen Marvin Stöver in das kalte Wasser und somit in die Startelf geschmissen. Trotzdem habe er ein souveränes Spiel gespielt, sagt Öztürk. „Er ist im Training immer fleißig und immer da – er hat es sich verdient“, sagt er.

Genug Alternativen

Auf der anderen Seite steht Torwart Daniel Rafalski dem Werner SC nicht mehr zur Verfügung. Laut Öztürk habe er in den vergangenen zwei Monaten nur drei Mal mit der Mannschaft traininert. Im Auswärtsspiel gegen den FC Roj (1:1) habe Öztürk ihn aufstellen wollen, doch Rafalski wollte nicht. Sollte er sich im Winter einem neuen Verein anschließen, wäre er sofort spielberechtigt, da er in der aktuellen Saison kein Spiel für die Werner absolviert hat.

 „Ich bin froh, einen sauberen Schluss zu haben“, sagt Öztürk, „in Sebastian Vorwick, Tim Zurstraßen und Matthias Kozlik haben wir genügend Alternativen“. Allerdings könne es sein, dass sich Werner im Winter auf der Position noch einmal verstärkt, „um kein Risiko einzugehen“, wie Öztürk sagte.

Gespräche mit Eintracht

Für Rafalski könnte es möglicherweiße zum A-Ligisten Eintracht Werne gehen: „Mein Bruder (Rainer Fiebig, Sportlicher Leiter von Eintracht Werne, Anm. d. Red) kennt ihn gut aus Herringer Zeiten“, sagt Eintrachts Trainer Jörg Fiebig. Bald soll es Gespräche mit Rafalski geben. „Was dabei rauskommt, kann ich aber noch nicht sagen“, sagt Fiebig.

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