Philipp Dubicki ist beim SV Herbern aktuell der Pechvogel der Saison

rnFußball: Landesliga

In der vergangenen Saison war Kapitän Philipp Dubicki beim SV Herbern eine Konstante auf dem Spielfeld. Seit die neue Spielzeit angepfiffen wurde, hat man ihn aber nur selten gesehen. Das hat bittere Gründe.

Herbern

, 24.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich ist Philipp Dubicki nicht wegzudenken aus der Startelf des SV Herbern. Von der rechten Seite führt der Kapitän die Mannschaft, bringt stets gute Leistungen. Doch in dieser Saison stand er erst 60 Minuten auf dem Platz - eine bittere Bilanz.

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Aktuell kann der Herberner Kapitän nämlich nur zugucken. Auf bisher ungeklärte Weise zog er sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu. „Der ist zwar nur ganz klein, aber an einer ungünstigen Stelle direkt zwischen Sehne und Muskel“, erklärt er. Es ist nicht die erste Verletzung von Phlipp Dubicki in dieser Spielzeit.

Die Krankenakte von Philipp Dubicki ist in dieser Saison lang

Denn schon seit der Vorbereitung steht die Spielzeit für den SVH-Kapitän unter keinem guten Stern. Bevor die Pflichtspiele überhaupt gestartet waren, musste Dubicki wegen Kniebeschwerden bereits eine ganze Zeit lang von außen zuschauen.

Doch eigentlich war er pünktlich zum ersten Pflichtspiel wieder auf dem Platz und startete direkt von Beginn an. Leider nahm auch das ein böses Ende. Nach nur 60 Minuten knickte der Kapitän in einem Zweikampf um. Diagnose: Außenbandriss im Knöchel.

Was sich erst schlimm anhörte, schien dann eigentlich schnell wieder in Ordnung. Nach 2,5 Wochen konnte der Kapitän bereits wieder mit dem Laufen beginnen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer: Zwei Laufeinheiten später kam der Faserriss und damit die dritte Verletzung für Philipp Dubicki.

Mittlerweile merkt man dem ehrgeizigen Sportler seine Enttäuschung durchaus an. „Natürlich ist das für mich jetzt schon bitter. Wir gucken zwar von Woche zu Woche, aber noch sieht es schlecht aus, dass ich bald wieder einsteigen kann“, sagt der Kapitän.

Auch sein Trainer Benjamin Siegert macht ihm wenig Hoffnung. „Das ist eine blöde Verletzung, die ganz schnell wieder aufreißen kann, wenn man zu früh anfängt“, erklärt er. „Deswegen haben wir mit dem Jungen geredet und gesagt, dass er vom Kopf die Hinrunde erstmal abhaken und vorerst nicht mehr damit planen soll.“

Auch für den Trainer ist das eine bittere Nachricht. „Die Jungs sind alle wichtig für uns, aber er ist ja auch Kapitän - natürlich trifft uns das sehr hart“, ärgert sich Siegert. „Aber noch mehr Leid tut es mir für ihn. Ich hoffe, dass er da schnell mit Abschließen kann.“

Vorerst muss der Landesligist aber ohne seinen Kapitän auskommen - so auch beim Heimspiel am kommenden Sonntag (Anpfiff: 15.30 Uhr, Rasenplatz an der Werner Straße). Der Coach macht sich da keine Sorgen: „Ich glaube, wir haben eine sehr gute Mannschaft, die am Sonntag auf dem Platz steht.“

Dennoch erwartet er einen hochklassigen Gegner. Altenrheine steht aktuell zwar auf Platz sechs und der SV Herbern auf Platz zwei, dennoch trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt. „Ich glaube, Altenrheine kann schon ganz gut für Furore sorgen“, sagt Benjamin Siegert. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide gut und gerne nach vorne spielen können. Das wird ein guter Gegner.“

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