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Ralf Wolters übernimmt Wernes Handballdamen für die Relegation: „Mein Herz hängt am TVW“

TV Werne

Seine dritte Amtszeit wird die kürzeste: Ralf Wolters übernimmt zum dritten Mal die TVW-Handballdamen. Nach den drei Relegationsspielen, die am Sonntag beginnen, ist aber definitiv Schluss.

von Marcel Schürmann

Werne

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Ralf Wolters übernimmt Wernes Handballdamen für die Relegation: „Mein Herz hängt am TVW“

Janina Schöpper und die Damen des TV Werne haben einen neuen Übungsleiter. © Helga Felgenträger

Es wird ernst. Für die Handballdamen des TV Werne steht am Sonntag (18 Uhr, Auf dem Rott 10, 49549 Ladbergen) das erste von drei Relegationsspielen um den Verbleib in der Landesliga an. Neuer Mann an der Linie des TVW: Ralf Wolters, der für die drei anstehenden Spiele den Posten des freigetellten Fabian Schwenk übernimmt.

Zweimal war Wolters bereits Trainer bei den Werner Handballdamen. 2010/11 coachte er den TVW eine Saison lang, 2012/13 noch einmal in der Rückrunde. Zuletzt war Wolters eine Weile ohne Beschäftigung als Trainer. „Aus Zeitgründen“, wie der Lehrer und ehemalige Coach der zweiten Damenmannschaft von Borussia Dortmund sagt. Jetzt also die dritte - und vielleicht wichtigste - Amtszeit in Werne.

„Mein Herz hängt am TVW. Ich habe die Spiele der Damen in den letzten Jahren immer ein bisschen verfolgt. Ich kenne immer noch die eine oder andere Spielerin, der Kontakt ist nie abgerissen“, erzählt Wolters.

Am Montagabend habe er eine Nachricht von den Werner Spielerinnen erhalten, in der er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, als Coach noch einmal einzuspringen. „Das musste ich natürlich kurz mit meiner Frau absprechen. Aber nach zwei Minuten habe ich meine Zusage gegeben“, so Wolters.

Katharina Dröge als wichtige Unterstützung

Der Handballcoach kommt übrigens nicht allein zurück nach Werne. Mit ihm wird die ehemalige Werner Spielerin Katharina Dröge versuchen, den Klassenerhalt zu sichern. „Es war mein ausdrücklicher Wunsch, mit Katharina zusammen zu arbeiten. Sie ist eine extreme Unterstützung für mich, eine große Institution im Werner Handball. Dazu ist sie schon ewig im Verein und kennt die Mannschaft in- und auswendig“, berichtet Wolters. Darüber hinaus kenne Dröge einige Spielerinnen besser als Wolters, „daher kann sie mir mit wichtigen Tipps zur Seite stehen.“

Wolters: „Mannschaft wirkt konzentriert und fokussiert“

Die Mannschaft hat das Interims-Trainerduo bereits kennengelernt. Wolters berief extra ein Sondertraining am Donnerstagabend ein, „damit wir vor dem wichtigen Spiel am Sonntag wenigstens einmal zusammen in der Halle waren. Zum Glück hat‘s geklappt.“

Der erste Eindruck, den die Mannschaft beim ersten Training hinterlassen hat? Ein positiver. Wolters: „Die Mannschaft wirkte sehr konzentriert und fokussiert. Alle haben super mitgezogen. Es gab eine ganze Reihe an positiven Dingen, an denen wir ansetzen können und die uns optimistisch nach Ladbergen reisen lassen.“

Zwei Heimspiele, nur ein Auswärtsspiel - ein Vorteil?

In Ladbergen bestreiten die TVW-Damen am Sonntag übrigens ihr einziges Auswärtsspiel in der Relegation. Es folgen zwei Heimspiele gegen die HSG Wetter/Grundschöttel (25. Mai) und den TSV Hillentrup (2. Juni). Ein Vorteil? „Na klar“, meint Wolters. „Ich kenne die Mannschaften nicht sehr gut. Aber ich bin noch dabei, mir entsprechende Informationen reinzuholen, indem ich alte Kontakte aufleben lasse und diese nach den Gegnern befrage“, erzählt Wolters von seiner Vorbereitung auf die Matches.

Auf die Frage, ob der Handballtrainer über die Relegation hinaus den Trainerposten beim TVW übernimmt, hat Wolters bereits ein Dementi gegeben: „Ich habe im vornherein gesagt, dass ich nur für die Relegation zur Verfügung stehe. Momentan lässt mein Zeitmanagement keine Trainerbeschäftigung zu. Dafür muss man schon vollumgänglich zur Verfügung stehen, das kann ich leider nicht leisten.“

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