Schwenk sucht nach Niederlage die Fehler beim TV Werne - Die Ergebnisse

Deutlich mit 15:29 verloren die Handballerinnen von Fabian Schwenk gegen den vormals Tabellenletzten TV Wanne. Die Herren des TV Werne gewinnen wieder in letzter Sekunde.

Werne

, 18.11.2018, 21:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wernes Trainer Fabian Schwenk will mit seinem Team einiges besprechen nach der klaren Niederlage gegen TV Wanne.

Wernes Trainer Fabian Schwenk will mit seinem Team einiges besprechen nach der klaren Niederlage gegen TV Wanne. © Marc-Andre Landsiedel (A)

Frauen, Landesliga 3
TV Wanne – TV Werne 29:15 (18:8)

„Ich hatte den Spielerinnen gesagt, dass das keinen Sieg im Vorbeigehen geben wird“, so Schwenk. Wirklich gehört auf ihn haben seine Schützlinge anscheinend nicht. Gerade die Einstellung stimmte nicht.

Wanne steht jetzt auf Platz elf der Tabelle, zwei Plätze hinter dem TV Werne, – und hatte vor dem Spiel keinen Sieg auf dem Konto. Und dann kam Werne. Aus Schwenks Sicht habe es neben der Einstellung auch an der Chancenverwertung gelegen, dass Wanne schon in Halbzeit eins so weit am TVW habe vorbeiziehen können. „Wir bekommen den Ball nicht ins Netz“, tadelte Schwenk die Chancenverwertung. Und das schon zum zweiten Mal in Folge, denn in der Vorwoche gegen den HSC Haltern-Sythen (14:18) lief es nicht besser.

Zur Halbzeit stand es gegen Wanne bereits 8:18. Kein einziges Mal konnten die Handballerinnen aus der Lippestadt die Führung erringen. „Das ist schon eine Hausnummer“, sagte Schwenk. Dabei schien es nach zehn Minuten so, als würde der TV Werne sich berappeln, kam zwischenzeitlich auf 7:5 heran – und ließ Wanne dann wieder ziehen. Hinzu kam noch ein vermeintlich schlechtes Deckungsverhalten. „Die ersten 20 Minuten haben wir die Kreisläuferin überhaupt nicht in den Griff bekommen.“

Die Spielerinnen müssen sich am Montag auf eine ausgiebige Spielanalyse einstellen. „Wir müssen wieder ins System finden“, mahnte der Coach. Damit meint Schwenk das System, was in den ersten drei Saisonspielen gefruchtet habe – und die einzigen drei Siege in acht Spielen eingefahren hat. Schnelligkeit, Spielwitz, Cleverness – das alles hätte deutlich gefehlt.

TV Werne: Schöße - Drohmann (2/1), Przybilla, Hattop, Schindelbauer (1), Holtrup, Hillebrand, Schöpper, Majchrzak, Stengel (2), Klaes, Goletz (1), Hins (4), Heinrich (5)

Bezirksliga Hellweg
Bergkamen II – TV Werne 23:24 (13:15)

„Am Ende war alles gut“, lachte der TVW-Trainer am Sonntagabend. Die Leistung seiner Mannschaft während des Spiels sah Taudien aber durchaus kritisch: Seine Spieler hätten viele hundertprozentige Chancen verworfen und so den Gegner immer wieder rankommen lassen.

So gaben die Jungs von Taudien eine 5:1-Führung (7.) wieder aus der Hand und ließen es zu, dass Bergkamen sich bis zur Halbzeit auf ein Tor herankämpfte (13:15). „Bergkamen hat es aber auch gut gemacht“, sagte Axel Taudien, „ohne die starke Leistung unseres Torhüters Martin Wulfert hätte das Ergebnis vielleicht anders ausgesehen.“

In der zweiten Halbzeit führten die Werner Handballer eigentlich immer mit ein paar Toren – bis zur 58. Minute. Fabian Schüttpelz handelte sich seine dritte Zwei-Minuten-Strafe ein – „zurecht, da kann man sich auch besser anstellen“, kommentierte sein Trainer nach dem Spiel. Die Partie war für Schüttpelz beendet, es gab einen Siebenmeter für Bergkamen, den die Gastgeber auch sicher zum 23:23 verwandelten.

Wie in den Spielen zuvor nahm Axel Taudien eine Auszeit, um den letzten Angriff zu planen – wie in den Spielen zuvor schafften die Werner es danach, sich erfolgreich durchzuspielen, bekamen einen Siebenmeter zugesprochen. Tobias Schüttpelz verwandelte sicher. Bergkamen hatte noch 20 Sekunden für einen Angriff, der mit einem direkten Freiwurf auch gefährlich aber zählerlos endete.

Wieder zwei Punkte für den TVW. „Die waren unterm Strich auch verdient“, sagte Taudien, dessen Mannschaft jetzt punktgleich mit dem Ersten und Zweiten der Bezirksliga auf Platz drei steht. Auf die Frage, ob sein Team sich für die letzten drei Spielen vor der Weihnachtspause ein Ziel gesteckt hat, antwortete Taudien aber wie gewohnt und ließ sich nichts entlocken: „Ja, eine Weihnachtsfeier am Ende.“

TV Werne: Wulfert, Gabswind – T. Schüttpelz (3/1), Nadrowski (2), Gröblinghoff, Berg, Jäger (8), Klenner (2), Brocke (1), Strunck (3), Thiemann (3), Most, F. Schüttpelz (2), Schneider

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