Sechs Hände zwischen zwei Ascheberger Pfosten

Fußball: Bezirksliga

Das Gastspiel von Angreifer Rodrigo de Souza im Tor des TuS Ascheberg am vergangenen Spieltag beim 5:1-Sieg gegen Scharnhorst wird ein einmaliges Intermezzo bleiben. Der Bezirksligist stellte am Dienstagabend in Benjamin Pirih vom PSV Bork einen weiteren Torhüter für kommende Saison vor.

ASCHEBERG

29.04.2015, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
TuS-Trainer Holger Möllers (l.) mit Neuzugang Benjamin Pirih (M.) und Patrick Linnemann, der in der nächsten Saison die Leitung der Ascheberg-Reserve übernimmt.

TuS-Trainer Holger Möllers (l.) mit Neuzugang Benjamin Pirih (M.) und Patrick Linnemann, der in der nächsten Saison die Leitung der Ascheberg-Reserve übernimmt.

Der 25-Jährige Pirih wechselt im Sommer vom A-Ligisten PSV Bork nach Ascheberg. Der Keeper wurde in der Jugend des PSV und Werner SC groß. In seinen ersten Seniorenjahren hütete er für Bork das Tor, dann wechselte er zum SV Südkirchen. Nach eineinhalb Jahren kehrte er im Winter vom Böckenbusch zu seinem Heimatverein nach Bork zurück. "Ich möchte noch einmal ausprobieren, ob ich den Sprung in die Bezirksliga schaffe", sagt Pirih zum Wechsel nach Ascheberg.

Drei Anwärter fürs Tor

Die Konkurrenz wird groß sein. "Wir gehen mit drei Torhütern in die Vorbereitung", blickt TuS-Trainer Holger Möllers auf die kommenden Monate. Der aktuelle Stammkeeper Tobias Kofoth wird von Pirih und Marc Philipps (SV Südkirchen) herausgefordert. Aktuell bemüht sich der TuS Ascheberg um einen Torwarttrainer: "Die Gespräche sind vielversprechend. Wenn das klappt kann Martin Eickmeyer sich auf die Aufgaben als Co-Trainer konzentrieren", berichtet Möllers.

Angedacht ist, dass die erste Mannschaft in der nächsten Saison jeweils mit zwei Torhütern unterwegs sein wird. Ein Keeper holt sich wechselweise sonntags in der zweiten Mannschaft Spielpraxis. Dabei werden sich Benjamin Pirih und Patrick Linnemann wieder sehen. Linnemann, in der nächsten Saison Trainer der TuS-Reserve, hat den Kontakt zu Pirih hergestellt: "Er war mein Torwart in Südkirchen und als feststand, dass ich nach Ascheberg gehe, war sein Wechsel vorhersehbar." Nun ist er auch amtlich.

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