So funktioniert ein professioneller Sportbogen

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Wenn sich Bogenschützen zum Wettkampf treffen, sieht das immer auch nach Materialschlacht aus. Insbesondere sogenannte Compund-Bögen bieten den Schützen viele technische Hilfsmittel. Thomas Ebert vom SV Stockum erklärt anhand seines eigenen Compound-Bogen den Aufbau des Sportgeräts.

von Paul Klur

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, 02.03.2016, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
So funktioniert ein professioneller Sportbogen

Ein Bogen mit weniger Hilfsmitteln ist der Recurve-Bogen. Hier fehlen Vergrößerungsglas und Wasserwaage im Visier, ebenso das Release und die Umlenkrollen. Bei Olympischen Spielen kommt nur dieser Bogen zum Einsatz. Ohne Visier und Stabilisatoren spricht man von einem Blankbogen.

 

"Bogenschießen ist kein günstiger Sport", sagt Thomas Ebert, der auch Vorsitzender der Bogensport-Abteilung beim SV Stockum ist. Für einen Compound-Bogen muss man mit Preisen ab etwa 300 Euro rechnen. Zudem sind die Pfeile mit knapp 30 Euro ebenfalls relativ teuer. "Wenn man da einen versägt, kann das ganz schön ärgerlich sein", so Ebert.

Anfänger müssen sich davon aber nicht abschrecken lassen: "Es gibt Geschäfte, die Bögen verleihen", erklärt der Bogensportler. Beim SV Stockum können Interessierte samstags zwischen 16 und 17.30 Uhr ein Training unter Anleitung absolvieren. Anmelden kann man sich auf der Homepage des Vereins.

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