So haben sich die Sommer-Neuzugänge des SV Herbern in der Hinserie geschlagen

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Drei Spieler verließen den SV Herbern im Sommer. Dem gegenüber standen zehn Zugänge. Wie die sich in ihrer ersten Hinrunde in Herbern geschlagen haben, zeigt der Check.

Herbern

, 05.12.2019, 12:42 Uhr / Lesedauer: 3 min

Mit insgesamt zehn Spielern hat sich der Fußball-Landesligist SV Herbern im Sommer verstärkt. Einige von ihnen gehören mittlerweile zum Stammpersonal in der Mannschaft von Holger Möllers, andere haben weniger eingeschlagen. Wir haben den Check gemacht.

Nico Plechaty: Der 20-Jährige war im Sommer vom Westfalenligist Lüner SV nach Herbern gewechselt. Doch von Beginn an war Plechaty ein wenig vom Pech verfolgt, verpasste krankheits- und verletzungsbedingt einige Partien und kam so bisher nur auf 31 Einsatzminuten. Zu wenig für den 20-Jährigen: Er verlässt den Verein bereits im Winter wieder. „Ich glaube, er hatte einfach zu wenig Geduld“, sagt Trainer Holger Möllers.

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Nico Plechaty verlässt den SV Herbern im Winter bereits wieder. © Jürgen Weitzel

Jens Haarseim: Obwohl er nicht immer spielte, konnte Jens Haarseim bereits seine Qualitäten zeigen. Er war vom Bezirksligisten BV Brambauer nach Herbern gekommen. Im Duell auf der Torhüterposition ist er weder Verlierer, noch Gewinner und wechselt sich mit Sven Freitag regelmäßig ab. Bisher kam er auf neun Einsätze in der Liga. „Er macht seine Sache sehr gut. Aber die Jungs sind beide auf einem Niveau“, sagt Holger Möllers.

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Jens Haarseim teilt sich die Torwartposition mit Sven Freitag. © Jürgen Weitzel

Joe Breloh: Joe Breloh galt beim SV Herbern als einer der Gewinner der Vorbereitung. Kurz vor der Saison war er vom ehemaligen Ligakonkurrenten SC Münster 08 gekommen, der seinen Rückzug aus der Landesliga bekannt gegeben hatte. Für den SV Herbern eine große Hilfe, weiß auch Holger Möllers: „Joe ist für uns eine Bereicherung, sowohl sportlich als auch menschlich. Er ist ein fester Bestandteil, muss jetzt aber den nächsten Schritt machen.“ Bisher stehen 772 Minuten in 11 Spielen auf seinem Konto.

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Joe Breloh war in der Vorbereitung einer der Gewinner. © Jürgen Weitzel

Airton: Der junge Brasilianer ist einer der Gewinner der Hinserie des SV Herbern. Trotz der Sprachbarriere ist er aus der Startelf des SV Herbern nicht mehr wegzudenken und überzeugt mit konstant guten Leistungen. Der 21-Jährige stand in 14 von 15 Spielen auf dem Platz. „Airton ist einer, der sich immer für die Mannschaft aufreibt und 110 Prozent gibt“, urteilt Holger Möllers. Der Brasilianer hatte zuletzt im Portugal Fußball gespielt und war über Whitson in Kontakt mit dem SVH gekommen.

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Airton ist einer der Dauerbrenner des SV Herbern. © David Döring

Dominick Lünemann: Dominick Lünemann ist wohl eher ein Rückkehrer als ein Neuzugang beim SV Herbern. Der 24-Jährige war ein Jahr für den Bezirksligisten FC Nordkirchen unterwegs, bevor er den Weg zurück nach Herbern fand. In der Mannschaft von Holger Möllers ist er sowohl auf, als auch neben dem Spielfeld einer der zentralen Spieler. „Wir wussten natürlich um Domis Qualitäten. Die sind uns in der letzten Saison auch abgegangen“, sagt der Trainer. „Deswegen sind wir froh, dass er jetzt wieder bei uns ist.“ Mit Ausnahme einer verletzungsbedingten Pause ist er aus der Startelf nicht wegzudenken.

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Dominick Lünemann ist mehr ein Rückkehrer als ein Neuzugang. © Jürgen Weitzel

Philip Just: Der 20-Jährige ist einer der jüngsten, aber wohl auch einer der erfolgreichsten Neuzugänge bei den Herbernern. Auf der linken Abwehrseite ist der Außenverteidiger seit Beginn der Saison gesetzt und fällt durch sein nahezu fehlerloses Spiel auf. Er war vom Ligakonkurrenten VfL Senden gekommen. „Er musste sich dem Konkurrenzkampf stellen, das hat er sehr gut gemacht. Jetzt ist er sicherlich ein wichtiger Faktor für unsere gute Defensive“, so Holger Möllers.

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Philipp Just startete in dieser Saison bisher in jedem Ligaspiel. © David Döring

Jan Hoenhorst: Der bullige Stürmer kam vor der Saison vom A-Ligisten SV Rinkerode in die Landesliga. „Jan hatte Angst, den Sprung nicht zu schaffen. Aber ich denke, das hat er gut gemacht“, sagt Holger Möllers über den 25-Jährigen. In der Hinrunde musste sich Jan Hoenhorst einer großen Konkurrenz in der Offensive stellen. Zwar meist von der Bank aus, aber dennoch konstant bekam der Stürmer seine Einsatzminuten. Aber dann kam das Verletzungspech: Als Jan Hoenhorst zum ersten Mal für den SVH der Startelf stand, zog er sich einen Muskelfaserriss zu und fiel zuletzt einige Wochen aus.

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Jan Hoenhorst war zuletzt verletzt nicht dabei. © Jürgen Weitzel

Nika Amoev: In der vergangenen Saison noch kickte Nika Amoev für den Landesliga-Absteiger SG Bockum-Hövel. In Herbern spielte er in erster Linie eine gute Vorbereitung. In den Pflichtspielen aber hatte er meistens das Nachsehen gegen Top-Torjäger Whitson. In der Liga hat der bullige Stürmer bisher erst einen Treffer auf dem Konto, sorgt bei seinen Einwechslungen aber in der Regel für Torgefahr. „Unsere Spielart ist bei Nika vielleicht noch nicht immer ganz angekommen“, sagt Holger Möllers. „Aber der Junge hat eine riesige Trainingsbeteiligung und wird in der Rückrunde sicher nochmal wertvoller werden für uns.“

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Nika Amoev war in den meistens Spielen als Joker im Einsatz. © Jürgen Weitzel

Maximilan Drews und Robin Schmitt: Die beiden Jugendspieler sollen in der ersten Mannschaft des SV Herbern in ihrem ersten Seniorenjahr vor allem Erfahrungen sammeln. Beide standen jeweils neun Minuten auf dem Platz. „Wir wollen die Jungs langsam heranführen“, sagt der Trainer. „Aber sie machen so riesige Schritte, dass ich mir sicher bin, dass sie in der Rückrunde durchstarten werden.“

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Maximilian Drews hat bisher neun Eisatzminuten gesammelt. © Schürmann

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Robin Schmitt wird langsam an die Senioren rangeführt. © Matthias Kerk


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