So lief der Trainingsauftakt beim Werner SC

Fußball-Landesliga

Ohne seinen Cheftrainer, dafür mit drei Neuzugängen und einem frischen Gesicht im Trainerteam startete Landesligist Werner SC am Dienstagabend in die Saisonvorbereitung.

Werne

, 09.07.2019 / Lesedauer: 3 min
So lief der Trainingsauftakt beim Werner SC

Joel Simon leitete seine erste Trainingseinheit als Co-Trainer des Werner SC. © Timo Janisch

„Bis jetzt hat es noch keiner bereut, zu uns zu kommen“, sagte Thomas Overmann, Fußballchef beim Landesligisten Werner SC, am Dienstagabend. Da stand er im Kreise der WSC-Mannschaft, die sich gerade im Lindert eingefunden hatte. Die erste Trainingseinheit der Saisonvorbereitung stand auf der Tagesordnung.

So lief der Trainingsauftakt beim Werner SC

WSC-Fußballchef Thomas Overmann richtete zuerst einige Worte an die Mannschaft. © Timo Janisch

Overmanns Worte richteten sich natürlich vor allem an die drei Neuzugänge, die erstmals im Kreise ihrer neuen Mannschaft trainierten. Mit Jannis Vertgewall und (SG Bockum-Hövel) und Furkan Cirak (TuS Wiescherhöfen) erhalten die Werner bekanntlich Verstärkung von zwei Akteuren, die zuletzt wie der WSC in der Landesliga aktiv waren. Hinzu kommt Rene Nemitz, der in den vergangenen zwei Jahren für die A-Jugend von Westfalia Rhynern im Einsatz war - ebenfalls in der Landesliga.

In Abwesenheit von Trainer Lars Müller leitete Wernes Joel Simon die erste Einheit der Saison 2019/2020. Simon rückt seine eigene Spielerlaufbahn aufgrund einer Schulterverletzung in den Hintergrund und wird künftig in erster Linie als Assistent von Müller für den WSC im Einsatz sein.

So lief der Trainingsauftakt beim Werner SC

Co-Trainer Joel Simon (l.) und Torwarttrainer Axel Scheunemann (r.) begrüßten die Neuzugänge Furkan Cirak (v. l.), Jan Vertgewall und Rene Nemitz. © Timo Janisch

In seiner ersten Übungseinheit verzichtete Simon logischerweise noch auf Experimente. Zunächst lief sich die Werner Elf auf dem Kunstrasen locker warm. Das dauerte übrigens länger als geplant. „Das lag ganz einfach daran, dass wir nur die Hälfte der Trainingsklamotten hatten. Da waren wohl die Abläufe noch nicht ganz eingespielt“, scherzte Simon.

Nach der eingangs erwähnten Ansprache von Overmann - auch Simon und Torwarttrainer Axel Scheunemann richteten sich an die Mannschaft - bekamen die Mannschaft des Sport Clubs erstmals wieder einen Ball vor die Füße. Im klassischen Vier-gegen-zwei testeten sie, wie präzise das Kurzpassspiel nach fünf Wochen Pause noch ist.

Joel Simon: „Nicht der Maßstab“

Abschließend standen sich zwei Mannschaften im Elf-gegen-elf über zwei Drittel des Platzes gegenüber. Standen die Neuzugänge da gleich besonders unter Beobachtung? „Gar nicht. Klar guckt man sich das schon mal an. Die kennt man nicht, da fällt vielleicht dann schon das eine oder andere mehr auf“, so Simon. Das sei aber „nicht der Maßstab“, sagt er.

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