Sommerturnier des RV von Nagel Herbern startet

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Der RV von Nagel Herbern hat ein starkes Nennungsergebnis für sein Sommerturnier erzielt: Für die vier Turniertage gibt es 2000 Nennungen. Insgesamt 55 Prüfungen hat der Reitverein ausgeschrieben – für die Reithalle und den Springplatz. Am Donnerstag geht es los.

HERBERN

, 15.07.2015, 14:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sommerturnier des RV von Nagel Herbern startet

Jens Baackmann (RV Albachten) gewann 2014 das S*-Springen in Herbern.

„Man freut sich schon das ganze Jahr auf die eigene Veranstaltung und arbeitet deshalb so intensiv darauf hin“, sagt die die 2. Vorsitzende Anna Vorspohl. Noch am Mittwoch wurden die Sprünge gewaschen. „Wenn wir ein Turnier vorbereiten, dann soll auch alles tipptopp aussehen“, sagt Vorspohl.

Am Donnerstag werden die vier- bis siebenjährige Pferde in den sieben Prüfungen auf dem Springplatz dabei sein und ihr Talent zeigen.

Höhepunkt der Veranstaltung ist das S*-Springen mit Stechen am Sonntag (16 Uhr) um den Fritz-Ligges-Gedächtnis-Preis. Der wird zum 16-mal vergeben. Der Herberner Fritz Ligges, der 1996 verstarb, gewann 1972 in München die Goldmedaille mit der deutschen Equipe bei den Olympischen Spielen. Auf dem Rücken von Robin.

Fritz Ligges' Sohn Kai führt das Familien-Gestüt in Herbern. Die Enkeltochter Marie gehört zu den größten weiblichen Nachwuchshoffnungen in Deutschland. Am Sonntag ist die 16 Jährige im S*-Springen nicht dabei. Sie startet bei den Westfälischen Meisterschaften in Freudenberg. Ihr Vater Kai reist mit.

Drei Werner Hoffnungen

„Es ist schade, dass beide nicht am Sonntag beim Heimturnier dabei sind. Wir hätten die erfolgreichen Lokalmatadoren natürlich gerne dabei gehabt“, sagt Vorspohl.

Drei Werner Hoffnungen gibt es im S*-Springen: Bernd Burkhardt, Katja Heitbaum und Christopher Baartz. Und alle hoffen, dass das Wetter besser wird, als am Finaltag im Jahr 2014.

Da setzte der große Sturm ein: Hindernisse kippten um und Pflanzen wurden aus den Kübeln gerissen. Die Veranstalter mussten im Stechen die Hindernisse festhalten, damit die Prüfung zu Ende gehen konnte. „Die Wettervorhersage sieht gut aus. Mit einem Sturm ist nicht zu rechnen“, sagt Vorspohl.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist das Speedderby am Freitag (17. Juli, 18.30 Uhr). Die Prüfung ist in eine Serie eingebettet. Die nennt sich Derby-Serie. Fünf Prüfungen gehören dazu. Drei sind schon absolviert. Es führt die Mannschaft des RV St. Georg Werne. Der RV von Nagel Herbern ist Dritter. Fünf abwerfbare und fünf feste Hindernisse warten auf die Reiter in den Prüfungen.

Neuerung:
Erstmals wird am Sonntag (19. Juli, 14 Uhr) in der Reithalle einer Prüfung der Führzügelklasse für Menschen mit Behinderungen angeboten. „Wir haben bei uns im Klub vier Reiter, die eine Behinderung haben. Deshalb sind wir auf die Idee gekommen“, sagt Vorspohl.

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