Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Sportszene geschockt: Theo Homann ist tot

Ex-Bundesligaprofi und Geschäftsmann

WERNE Er war immer bestens gelaunt, charmant, galt als Sonnyboy. Seit Montag trauert die Sportszene in Werne und Herbern um Theo Homann. Der Ex-Bundesligaprofi und Geschäftsmann ist tot, er starb völlig überraschend mit 61 Jahren.

von Von Heinz Overmann

, 12.04.2010 / Lesedauer: 3 min

Sein Talent war entdeckt: 1968 wechselte er zum 1. FC Nürnberg in die Bundesliga, doch er kam mit Trainer Max Merkel nicht zurecht. Homann wechselte zum VfR Mannheim in die zweithöchste Liga. Dann folgten zwei Jahre bei Westfalia Herne, bevor er 1972 beim Wuppertaler SV den Sprung zurück in die Bundesliga schaffte. Hier erkämpfte er sich einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld und absolvierte bis 1975 immerhin 49 Bundesligaspiele bei vier Toren.

Dann machte er Bekanntschaft mit Werner Lorant, damals beinharter Verteidiger von RW Essen. Ein einziger Tritt zertrümmerte das Knie von Theo Homann - er wurde Sportinvalide. In seinen erlernten Beruf als Schriftsetzer konnte er wegen des technischen Fortschritts nicht zurück, machte eine Umschulung zum Kaufmann und übernahm 1983 das Sportfachgeschäft von Franz Kesting, ehemaliger Mitspieler beim SSV. Dieses Geschäft betrieb Theo Homann bis zum Tode.

Nach seiner Bundesliga-Karriere ging Theo Homann zurück in den Amateursport. Erste Station war das Amt des Spielertrainers beim SV Herbern, wo er eine erfolgreiche Zeit erlebte. Bis zuletzt war er dem SV Herbern und seinen ehemaligen dortigen Mitspielern eng verbunden. Aber auch in seine Heimatstadt kehrte er als Fußballer zurück und wechselte zu Sportfreunde 67, wo er mit Franz Kesting, ebenfalls ein ehemaliger Profi, für viel Aufsehen sorgte. In den letzten Jahren war er auch Mitglied der bekannten Fußball-Promi-Elf von Ludger Wilkinghoff.

Theo Homann war dem heimischen Fußball stets sehr nahe. Fast jeden Sonntag Nachmittag war der Ex-Profi - meistens in Werne oder Herbern - als Zuschauer auf den Plätzen zu finden.

Lesen Sie jetzt