Starke Konkurrenz für die heimischen Starter

Reiten: Westfalenmeisterschaften

Am Donnerstag, 21. Juli, beginnen die Westfalenmeisterschaften der Dressur- und Springreiter auf der Reitanlage des RV St. Martin in Greven-Bockholt, Aabauerschaft 6. Wir beantworten die wichtigsten Fragen vor dem Turnier, bei dem auch drei Herberner und fünf Werner an den Start gehen.

WERNE/HERBERN

, 20.07.2016, 06:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lisa Breimann, hier mit Aida Luna beim Nationenpreis in Frankreich, startet in der Dressur der Jungen Reiter.

Lisa Breimann, hier mit Aida Luna beim Nationenpreis in Frankreich, startet in der Dressur der Jungen Reiter.

Welche Reiter aus Werne und Herbern haben sich qualifiziert? Vom RV St. Georg Werne haben sich Hauke Bintig, Luna Laabs, Jolina Lichtenberg, Oliver Schaal, Josephine Schulze-Bisping und Kathrin Wacker qualifiziert. Lichtenberg musste ihren Start jedoch kurzfristig absagen, weil ihr Pony Twilight lahmt (wir berichteten). Für Herbern werden Marie Ligges, Nicole Oberberg und Katja Heitbaum am Start sein.

Wie wird man Westfälischer Meister? Drei Teilprüfungen auf hohem Niveau müssen die Reiter absolvieren. „Wer sich in einer Teilprüfung schon einen Fehler leistet, ist meistens schon aus den Medaillenrängen raus“, sagt Michael Potthink.

Eine Besonderheit bei den Westfälischen Meisterschaften ist, dass Herren und Damen getrennt gewertet werden. Sieger wird, wer die niedrigste Strafpunktsumme bekommen hat. Spannend wird es, wenn diese Summe gleich ist – dann gibt es wieder ein Stechen.

Ist mit prominenten Reitern zu rechnen? In der Dressur hat Olympiateilnehmerin Anabel Balkenhol gemeldet. Marcus Hermes, amtierender Westfälischer Meister in der Dressur, ist auch dabei. Genau wie der international erfolgreiche Springreiter Toni Haßmann.

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Welche Chancen haben die heimischen Reiter? Die Konkurrenz ist nirgendwo so stark wie im Reit-Mekka Westfalen. Daher dürfte schon der kleinste Fehler den Unterschied machen. Allerdings sind Oliver Schaal, Kathrin Wacker oder Marie Ligges immer für eine Top-Platzierung gut. Vor allem Ligges hat sich zuletzt auf internationaler Ebene in Valkenswaard (NL) in starker Form gezeigt. Wenn das Turnier in den Niederlanden eine Generalprobe war, könnte der Auftritt in Greven durchaus von Erfolg gekrönt werden.

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