Steinkuhl schafft es ins Hauptfeld der Westfälischen Meisterschaften

Junioren-Tennis

Theresa Steinkuhl wusste nicht so recht, ob sie sich freuen durfte oder nicht. Dann rutschte ihr aber doch ein „uuhhh, ich bin Hauptfeld“ über die Lippen. Und das hatte absolut seine Berechtigung. Die junge Wernerin steht zum ersten Mal in ihrem Leben im Hauptfeld bei den Westfälischen Tennis-Meisterschaften.Und das vor heimischem Publikum.

WERNE

von Tobias Jöhren

, 14.01.2014, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Steinkuhl schafft es ins Hauptfeld der Westfälischen Meisterschaften

Theresa Steinkuhl hatte leise Hoffnungen auf die Hauptrunde. Jetzt ist sie plötzlich dabei.

Nach nervösem Start lag Steinkuhl schnell mit 0:2 und einem Break hinten, fand dann aber zu ihrem Spiel und gewann den ersten Satz mit 6:2. Und der Lauf hielt an. Bis zum 4:0 im zweiten Durchgang spielte sie mitunter wie aus einem Guss. Alles sah nach einem souveränen und klaren Erfolg aus.  Doch was folgte, war ein Bruch im Spiel der Wernerin. Die Fehlerquote schoss in die Höhe. "Da habe ich irgendwie angefangen zu flattern und mein Niveau nicht gehalten", stellte Steinkuhl nach dem Spiel fest. Sie sei "ein bisschen nervös geworden". 

Und so wurde es noch einmal richtig spannend. Aber bei Einstand im entscheidenden Aufschlagspiel zeigte die Gegnerin Nerven und beendete das Match mit zwei Doppelfehlern. Theresa Steinkuhl war es recht. 6:2 und 6:4. Geschafft. Als dann noch klar wurde, dass dieser Sieg zur Hauprunde greicht hatte, war die Überraschung für die Wernerin perfekt. "Ich hatte leise Hoffnungen auf die Hauptrunde, aber es war sehr unwahrscheinlich. Und jetzt bin ich plötzlich dabei." 

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