Stockum und Herbern II wollen ihre Trainer halten

Fußball: Kreisliga A

Eintracht Werne hat bereits in der vorletzten Woche mit Trainer Muris Mujkanovic verlängert. Die anderen A-Ligisten SV Stockum und SV Herbern II wollen jetzt nachziehen und ihre Trainer mit neuen Verträgen ausstatten.

WERNE

, 27.01.2015, 16:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stockum und Herbern II wollen ihre Trainer halten

Timy Schütte bleibt beim SV Herbern II und rechnet damit, kommende Saison in Münster auf Kreisebene zu spielen.

"Wir sind sehr zufrieden mit der bisherigen Arbeit von Ralf Gondolf", sagt der Sportliche Leiter des SV Stockum Rolf Bock. Gondolf, der sich in seinem zweiten Jahr als Stockumer Trainer befindet, sei auch in der Mannschaft sehr beliebt, so Bock.

"Den Leistungsstand kann man ja ganz deutlich an der Tabelle ablesen", führt Bock weiter aus. Mit fünf Punkten Rückstand liegt der SV auf Platz drei der Kreisliga-A in Schlagdistanz zu dem ersten Tabellenplatz, der den Zugang zur Relegation ermöglicht. "Wir kriegen das mit der Verlängerung gebacken", sagt der Sportliche Leiter zuversichtlich. Geplant sind die Vertragsgespräche für das Ende der übernächsten Woche.

Trainer Ralf Gondolf würde ebenfalls gerne die Arbeit in Stockum fortsetzen, knüpft dies aber an Bedingungen. "Aus meiner Sicht spricht nichts gegen eine Verlängerung meines Vertrages, aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen", sagt Gondolf. Dazu zähle, dass die Mannschaft im Gros zusammengehalten werden müsse, sodass nur "punktuelle Verstärkungen" nötig seien.

Bocks Pläne gehen in dieselbe Richtung, allerdings betont der Sportliche Leiter, "dass Verlängerungen mit Spielern auch immer finanzielle Fragen" aufwerfen. Die Wirtschaftlichkeit dürfe nach Bock nicht unter der angepeilten Kontinuität leiden.

"Arbeit auf gutem Niveau"

Ähnliche Zufriedenheit mit der Arbeit des Trainers herrscht beim viertplatzierten A-Ligisten SV Herbern II. „Wir würden gerne mit Timy Schütte und seinem Co-Trainer Sven Overs verlängern“, sagt der Sportliche Leiter Frank Heidemann. Schüttes Arbeit würde gut zum Anspruch des Vereins und der Liga passen, so Heidemann weiter. „Die Trainingsarbeit ist auf einem guten Niveau, es wird viel Wert auf technische und taktische Übungen gelegt“, sagt Heidemann über Schüttes Trainingsgestaltung. Am nächsten Wochenende, so plant der Verein, soll es zu konkreten Zukunftsgesprächen mit allen Beteiligten kommen.

„Co“ Sven Overs wolle sich die Tage noch einmal mit seinem Partner Schütte, der aktuell im Urlaub ist, besprechen, wie es weitergehen könnte. „Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeiteinteilung, die Arbeit ist ziemlich intensiv“, sagt Overs. „Bock macht es in jedem Fall“, erklärt er. Nur der Einklang mit dem Beruf müsse gewährleistet sein, dann könne es nach ihm auch weitergehen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt