Struhkamp und Bergmann geben ihren Jahrgang ab

SVH-Jugendtrainer hören auf

Seit zehn Jahre trainiert Matthias Struhkamp Fußball-Jugendteams des SV Herbern. Andreas Bergmann nur ein Jahr weniger. Beide sind von der F-Jugend an mit dem Jahrgang 1998 immer eine Altersklasse aufgerückt und insgesamt fünfmal Meister geworden. Aktuell trainieren sie mit Jörg Lütkemeier die B-Junioren in der Bezirksliga. Am Saisonende ist für alle drei Schluss.

HERBERN

, 27.03.2015, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
SV-herbern, B-Junioren 1, Trainer Andreas Bergmann und Matthias Struhkamp (v.r.), beim Spiel gegen Spexard. Foto Helga Felgenträger

SV-herbern, B-Junioren 1, Trainer Andreas Bergmann und Matthias Struhkamp (v.r.), beim Spiel gegen Spexard. Foto Helga Felgenträger

Der Jugendvorstand hatte sich frühzeitig festgelegt, mit Thomas Berndsen als A-Juniorentrainer weiterzumachen. Unter ihm wird dann der Jahrgang 1998 spielen, zu dem auch die Söhne von Struhkamp und Bergmann gehören. Struhkamp und Bergmann können die Entscheidung des Vorstandes pro Berndsen nachvollziehen. Trotzdem bezeichnen sie die Vorgehensweise der Jugendvorstandes als unglücklich. "Ich habe erst aus den Ruhr Nachrichten erfahren, dass mit Thomas Berndsen verlängert wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass der Vorstand uns zuvor informiert hätte", sagt Matthias Struhkamp.

Jugendleiter Toni Brockmeier kann die Ausführungen Struhkamps nachvollziehen. "Rückblickend muss ich sagen, dass ich erst die B-Juniorentrainer hätte informieren müssen und dann die Presse", sagt er. Er stellt aber klar, dass Berndsen die logische Wahl war. Er leiste gute Arbeit, führe Kreisligaspieler an die Landesliga heran und sorgt immer wieder für guten Nachschub für die Seniorenabteilung.

So haben in den vergangenen zwei Jahren gleich sechs Spieler den Sprung in die Senioren-Landesliga geschafft. Für das Trainertrio der B-Junioren steht noch kein Nachfolger fest. Der Jugendvorstand ist noch auf der Suche. "Auch personell müssen wir nachlegen. Vier bis fünf Spieler müssen wir noch für das Team holen", sagt Brockmeier.

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