Airton vom SV Herbern hat über seine Zukunft entschieden

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Der Großteil des Herberner Kaders hatte bereits früh eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Nur bei den beiden Brasilianern war es lange unklar - bis jetzt.

Herbern

, 02.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Abgang von Whitson war ein Paukenschlag beim SV Herbern. Nach drei Jahren verlässt der 31-Jährige den Verein in Richtung des ehemaligen Liga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus. Auch beim zweiten Herberner Brasilianer Airton ist die Entscheidung über seine Zukunft nun gefallen.

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„Er hat signalisiert, dass er bei uns bleiben will. Das haben wir natürlich sehr gerne möglich gemacht“, erklärt Ludger Staar, Sportlicher Leiter des SV Herbern. „Wir sind sehr zufrieden, dass das geklappt hat. Bei Airton ging es ebenso wie bei Whitson um mehr als den Fußball.“

Airton spielte sich beim SV Herbern schnell in die Mannschaft

Der 22-jährige Brasilianer geht damit in seine zweite Saison beim Landesligisten. Besonders mit seiner Einsatzbereitschaft und seinem Engagement hatte er sich in der vergangenen Spielzeit für die Mannschaft unverzichtbar gemacht - auch wenn die Sprache manchmal ein Hindernis war.

„Natürlich ist es nicht so einfach, sich da zu verständigen“, sagt Trainer Benjamin Siegert. „Sonst war da Whitson ja auch immer eine große Hilfe. Aber Airton macht das mit Übersetzer und Händen und Füßen auch ziemlich gut. Das wird schon funktionieren.“

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Zudem glaubt Benjamin Siegert: „Einen Duden braucht man zum Fußball spielen ja nicht. Meiner Meinung nach reicht es, wenn man die einfachen Wörter kennt, die man auf dem Fußballplatz braucht. Und den Wortschatz hat Airton ja zum großen Teil auch.“

Damit sich der Brasilianer aber in Deutschland auch noch besser zurechtfinden kann, unterstützt ihn der Verein auch bei der Suche nach einem Deutschkurs. „Airton soll das Lernen und will es auch. Er ist ein sehr offener Spieler, der auch mit den anderen kommunizieren will“, so Staar.

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Benjamin Siegert freut sich in erster Linie für seine Mannschaft, dass Airton bleibt - aber auch für den Spieler selbst: „Er ist noch so jung und kann sich in Deutschland nur schwer verständigen. Für seine Erfahrung ist das gut. Vom Talent her bin ich mir aber sicher, dass er in den nächsten eins, zwei Jahren den nächsten Schritt nach oben machen wird.“

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