SV Herbern besiegt Emsdetten 05 mit 3:0 und sieht eine Verbesserung

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Locker und entspannt fuhr der SV Herbern am Dienstag einen Sieg gegen den Bezirksligisten Emsdetten 05 ein. Auch Trainer Benjamin Siegert zeigte sich zufrieden - erkannte aber ein Manko.

Herbern

, 12.08.2020, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon am vergangenen Donnerstag siegte der SV Herbern gegen einen Bezirksligisten deutlich mit 4:0 - Trainer Benjamin Siegert zeigte sich aber dennoch nicht unbedingt zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Am Dienstag war das aber anders: Gegen Emsdetten 05 siegten die Herberner überlegen mit 3:0 und auch der Coach hatte wenig einzuwenden.

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Die Herberner erwischten direkt den besseren Start als der Gegner. Nach einer scharfen Hereingabe von Dominick Lünemann netzte Nika Amoev, der von Anfang an auf dem Platz stehen durfte, bereits in der ersten Minute ein. Maik Voß im Tor der Emsdettener hatte keine Chance.

Auch danach blieben die Herberner die bestimmende Mannschaft und kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Die beste hatte wohl Airton, der den Ball aus knapp 30 Metern übers Tor schoss. Auch Julius Höring mit dem Kopf und Dustin Fuhr verfehlten nur knapp.

Bis die Emsdettener zu einer Chance kamen, dauerte es bis kurz vor der Pause. Da verzog erst Kemel Koussaybani, dann hätte Marvin Leifeld fast einen Abstimmungsfehler in der Herberner Abwehr genutzt. Dennoch ging es mit einem 1:0 für den SV Herbern in die Pause.

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Nach der Pause flachte das Spiel ein wenig ab, auf beiden Seiten gab es weniger Chancen. Erst in der 77. Minute machte Julian Trapp mit einem sehenswerten Freistoßtor den Sack zu. Sebastian Schütte erhöhte in der 82. Minute noch auf den 3:0-Endstand.

Besonders bitter für die Emsdettener: In der zweiten Halbzeit musste Benjamin Leifeld verletzt ausgewechselt werden. „Er hat einen Schlag bekommen. Ich hoffe, es ist nur eine kleine Prellung und nichts ernsteres. Das wäre bitter“, erklärt Emsdettens Trainer Markus Heckmann.

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Benjamin Siegert zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben phasenweise ganz gut kombiniert. Mit dem läuferischen, mit dem kämpferischen und mit dem Reden bin ich absolut zufrieden“, so der Trainer. Eine negative Anmerkung hatte er dann aber doch: „Die Torchancen, die wir hatten, hätten wir dann durchaus besser ausspielen können. Daran arbeiten wir jetzt noch.“

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