SV Herbern Damen siegen überlegen im Kreispokal-Derby - eine Ex-Spielerin trifft

Fußball: Kreispokal

Es war eine schwierige Vorbereitung für die Damen des SV Herbern. Dementsprechend unsicher waren sie auch vor dem Kreispokal-Derby. Das war aber unbegründet.

Herbern

, 17.09.2020, 09:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Merle Urban steuerte zwei Treffer zum Sieg des SV Herbern bei.

Merle Urban steuerte zwei Treffer zum Sieg des SV Herbern bei. © Foto: Weitzel

Es war keine einfache Vorbereitung für die Damen des SV Herbern. Auch, wenn Trainer Detlef Mack durchaus zufrieden war mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft - fünf von sechs Testspielen gingen verloren. Dementsprechend unsicher war die Mannschaft also auch vor dem Kreispokal-Derby gegen den A-Ligisten TuS Ascheberg.

Doch die Sorgen waren unbegründet. Mit 4:1 fertigten die Herbernerinnen ihren Gegner ab - und das mit einer starken spielerischen Leistung. Besonders zwei Spielerinnen konnten entscheidend zum Erfolg des Fußball-Bezirksligisten beitragen.

Damen des SV Herbern setzen früh die Zeichen auf Sieg

Schon in der 25. Minute brachte Marie Kruckenbaum die Mannschaft von Detlef Mack in Führung. Nur drei Minuten später legte die Herbernerin bereits nach und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. „Wir waren in allen Belangen überlegen. Das sah schon alles ziemlich gut aus“, zeigte sich Trainer Detlef Mack zufrieden mit der Leistung.

Und bereits vor der Pause machte seine Mannschaft endgültig den Deckel drauf. Torjägerin Merle Urban stellte in der 36. Minute auf 3:0 und machte damit frühzeitig den Sack zu. Auch nach der Halbzeit überzeugten die Herbernerinnen und waren auf ganzer Linie überlegen. Und sie belohnten sich: Erneut Merle Urban erzielte das 4:0 (52.).

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In der 70. Minute wurde es dann nochmal wuselig. Eine Herbernerin hatte den Ball im Strafraum an den Arm bekommen, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß für Ascheberg. Verwandelt wurde dieser von Julia Therese Rummler, die in der vergangenen Saison noch für den SV Herbern auf Punktejagd gegangen war.

Am Ende war Trainer Detlef Mack in allen Belangen zufrieden: „Die Mannschaft hat das gut gemacht. Das gibt uns auch Selbstvertrauen für den Ligastart.“

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