SV Herbern gewinnt dankt eines Comebacks, eines ersehnten Tores und eines Last-Minute-Siegs

rnFußball: Landesliga

Mit 3:2 hat der SV Herbern gegen Dorsten-Hardt gewonnen. Was zu Beginn eindeutig aussah, wurde am Ende eine enge Partie. Für zwei Spieler gab es neben dem Sieg doppelten Grund zur Freude.

Herbern

, 01.12.2019, 19:33 Uhr / Lesedauer: 2 min


Auf dem Blatt sah es nach einer klaren Nummer aus für die Herberner. Mit dem SV Dorsten-Hardt war das Tabellenschlusslicht zu Gast. Doch erst kurz vor Schluss konnte die Mannschaft von Holger Möllers den Sieg festmachen.

Landesliga 4
SV Herbern - SV Dorsten-Hardt 3:2 (2:2)

„Wir haben es in der ersten Halbzeit einfach versäumt, den Deckel wirklich drauf zu machen“, resümierte Trainer Holger Möllers nach der Partie. Denn eigentlich ging es gut los für die Herberner und ganz besonders für einen. Stürmer Whitson, der schon seit einigen Wochen nicht mehr getroffen hatte, netzte nach einer Flanke von Marcel Scholtysik zum umjubelten 1:0 ein (8.).

Und auch danach waren die Herberner eindeutig die spielbestimmende Mannschaft. Besonders das Duo Whitson/Scholtysik sorgte für viel Unruhe im Dorstener Strafraum. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Dorstener, dieses Mal in Person von Eric Sabe, den Treffer zum 2:0 erzielten (16.). Von dieser Minute schien es so, als sei das Spiel für die Gäste bereits gelaufen. Der SV Herbern erarbeitete sich immer wieder seine Chancen. Die Dorstener hatten vor dem Tor von Sven Freitag quasi nichts zu melden.

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Bis zur 35. Minute. Wie aus dem Nichts tauchten die Gäste vor dem Herberner Kasten auf und Tim Wellers sorgte für den überraschenden Anschlusstreffer. Und nur neun Minuten später klingelte es gleich noch mal im Herberner Kasten - 2:2 durch Johannes Liesenklas (44.). Ein für die Herberner zu diesem Zeitpunkt unnötiger Ausgleich.

Nach der Pause wurde die Partie dann aber für die Mannschaft von Holger Möllers schwieriger. Die Gegner bissen sich ins Spiel und machten den Herbernern damit das Leben schwer. Das wurde jedoch jäh gestoppt, als der Dorstener Alexander Buda nach einer Beleidigung des Schiedsrichters mit glatt Rot vom Platz flog.

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In der 72. Minute kam es dann zu einer ganz besonderen Einwechslung aufseiten des SVH. Für Philip Just kam zum ersten Mal seit dem dritten Spieltag Sebastian Schütte in die Partie. Der Herberner hatte fast die komplette Hinrunde zuschauen müssen. „Es kam ein bisschen unverhofft“, gab der 25-Jährige zu. „Aber ich hab mich natürlich sehr gefreut. Hat Spaß gemacht, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.“

Für die ganz große Freude fehlte zum Zeitpunkt seiner Einwechslung aber noch das Siegtor. 13 Minuten später war es dann endlich soweit. Nach einer starken Hereingabe von Dominick Lünemann netzte Luis Krampe zum erlösenden 3:2-Sieg ein.

SVH: Freitag - Dubicki, Sabe, Krampe (86. Höring), Whitson, Just (72. Schütte), Breloh, Vogt (78. Lünemann), Scholtysik (78. Amoev), Airton

Tore: 1:0 Whitson (8.), 2:0 Sabe (16.), 2:1 (35.), 2:2 (44.), 3:2 Krampe (85.)

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