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SV Herbern hofft gegen TuS Hiltrup auf den Finaleinzug - aber dafür „muss alles passen“

rnFußball-Kreispokal

Zum ersten Mal seit dem Lüdinghauser Kreispokalfinale 2015 könnte der SV Herbern am Donnerstag wieder in ein Finale einziehen. Im Kreis Münster wäre es eine Premiere.

Herbern

, 17.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Schon jetzt ist es für den Landesligisten SV Herbern die erfolgreichste Saison im Münsteraner Kreispokal. Das Halbfinale hat der SVH in den vier Jahren der Zugehörigkeit zum Kreis Münster noch nie erreicht. Das Finale soll das i-Tüpfelchen werden.

Kreispokal Münster

SV Herbern - TuS Hiltrup

Zwei Mal das Aus im Achtelfinale, einmal im Viertelfinale - bisher ist der SV Herbern nie früh gestolpert im Münsteraner Kreispokal, der das Tor zum Westfalenpokal für die Herberner öffnen könnte. Erstmals seit dem Triumph im letzten Finale des Kreises Lüdinghausen vor vier Jahren könnten die Herberner wieder ins Finale einziehen - einen Sieg gegen die favorisierten Hiltruper vorausgesetzt.

Der Westfalenliga-Vierte spielt eine der besten Saisons der jüngeren Vereinsgeschichte. Und auch im Pokal läuft es gut, wo Hiltrup schon lange auf einen Erfolg wartet. „Wenn man so weit gekommen ist, will man auch ins Finale“, sagte Trainer Carsten Winkler. Winkler, der schon mal als Jugendtrainer auf dem Zettel beim SV Herbern stand, hat sowieso eine eigene Vision, um den Pokalmythos im Kreis etwas zu befeuern. Warum das Finale nicht wie nach Berliner Vorbild im Preußenstadion ausgetragen wird? „Das wäre doch ein schöner Rahmen“, meint Winkler. Derzeit wechselt der Austragungsort noch jährlich.

Zwei wichtige Hiltruper fehlen dem TuS

Verzichten muss der Gästecoach auf Manuel Beyer, zuletzt Stoßstürmer, und den offensiven Mittelfeldspieler Janik Bohnen - beide sind im Urlaub. Doch auch ohne die Offensivkräfte dürfte die harte Schale Hiltrup für Herbern nur schwer zu knacken sein. „Hiltrup hat enorme Fähigkeiten und fußballerische Qualität. Es müsste extrem viel passen“, sagt Herberns Trainer Holger Möllers im Konjunktiv über Herberns Finalchancen. Er wird Dennis Idczak und Oscar Cabrera wohl wieder in die erste Elf rotieren. Julius Höring sitzt wieder auf der Bank.

Letztes Aufeinandertreffen vor sechs Jahren

Zuletzt aufeinandergetroffen sind beide Teams in der Westfalenliga vor sechs Jahren. Damals setzte es im Hinspiel ein 0:3 für Herbern. Im Rückspiel holte die Truppe auswärts einen Punkt (1:1). Anstoß ist um 19.30 Uhr auf dem Rasenplatz an der Werner Straße 10a in Herbern. Im Finale warten Lokalrivale Nordkirchen oder Oberligist Gievenbeck, die ihr Spiel auf Mai vertagt haben.

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