SV Herbern nach 0:4-Pleite etwas ratlos

Fußball Landesliga 4

Die 0:4-Pleite des SV Herbern in Stadtlohn kam überraschend. Spielerisch ist der SVH besser. Jetzt geht der Blick sogar schon nach unten in der Tabelle.

Herbern

, 08.10.2018, 20:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
SV Herbern nach 0:4-Pleite etwas ratlos

Eine Erklärung für die 0:4-Pleite hatte auch Sebastian Schütte (vorne) nicht. © Christian Greis

Etwas ratlos ließ die Herberner ihre 0:4-Pleite in der Fußball-Landesliga am Sonntag in Stadtlohn zurück. Dabei war der Start gar nicht schlecht: „In den ersten zehn Minuten sind wir ganz gut ins Spiel gekommen. Auch direkt nach der Pause waren wir im Spiel, hatten durch Whitson auch Torchancen“, sagt SVH-Mittelfeldspieler Sebastian Schütte. Nach dem 0:2 sei die Stimmung aber „unten“ gewesen.

Fehlende Einstellung

Ob es schließlich am Kopf, also an der Einstellung gelegen habe, konnte Schütte gar nicht richtig sagen. Für seinen Trainer Holger Möllers war das am Sonntag direkt nach dem Spiel keine Frage: „Die Einstellung hat bei einigen überhaupt nicht gestimmt“, so Möllers und zählte noch die fehlenden Tugenden wie Laufbereitschaft und Kampfgeist auf. Traditionell liegen dem SV Herbern auch eher Mannschaften, die versuchen mitzuspielen und die nicht nur das Spiel zerstören wollen. Darin war Stadtlohn meisterlich. Zumindest, wenn man den Aussagen Holger Möllers glauben darf, der auch den Schiedsrichter in die Pflicht nahm. „In der ersten Halbzeit hatte der wohl seine Karten in der Kabine vergessen“, sagte er.

Auf dem Platz bekam Schütte die Härte der Stadtlohner selbst zu spüren. „Nach unserer guten Anfangsphase haben wir nach und nach immer mehr auf die Knochen bekommen. Gerade so spielerisch starke Leute bei uns wie Whitson oder Oscar Cabrera haben da gut einstecken müssen“, so Schütte. Doch weder er noch sein Trainer wollen die Gangart des Gegners für die Pleite verantwortlich machen.

Fehlende Konstanz

„Uns fehlt es an Konstanz. Jetzt müssen wir den Kopf freibekommen. Das Schöne ist ja, es geht direkt weiter. Inklusive Pokal haben wir jetzt in den kommenden drei Wochen drei Heimspiele hintereinander. Da müssen wir punkten. Angefangen mit Heiden am kommenden Spieltag“, so Schütte. Die Tabellensituation stelle sich derzeit eher so dar, dass man nach unten schauen müsse und sich deshalb unbedingt Luft verschaffen müsse. Der Abstand auf die Abstiegsränge beträgt für die Herberner aber immerhin noch fünf Zähler.

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