SV Herbern: Platz fünf fest im Blick, VfL Senden vor der Brust

Fussball-Landesliga

Der SV Herbern gehört aktuell zu den formstärksten Teams der Landesliga 4. Am Sonntag geht es gegen den VfL Senden, der sich vergangenes Wochenende aus dem Abstiegskampf verabschiedet hat.

Werne

, 03.05.2019 / Lesedauer: 3 min
SV Herbern: Platz fünf fest im Blick, VfL Senden vor der Brust

Aktuell in bestechender Form für den SV Herbern: Whitson Ferreira dos Santos Filho (r.). © Helga Felgenträger

Der SV Herbern hat aktuell einen richtig starken Lauf. Damit das so bleibt, soll für die Herberner am Sonntag (15 Uhr, Werner Straße) ein Sieg gegen Senden her, für die die Saison gelaufen ist.

Landesliga 4

SV Herbern - VfL Senden

Ein 3:3-Unentschieden beim Tabellenführer aus Nottuln. Lediglich eine Niederlage aus den letzten sieben Spielen, dazu drei Siege. Es läuft in Herbern. Das weiß auch Trainer Holger Möllers, weshalb es am Dienstag einen trainingsfreien Tag gab. „Dienstag haben wir trainingsfrei gegeben, da das Team am Sonntag alles rausgehauen hat in Nottuln. Da hatten sie es sich verdient“, erklärte Möllers die Maßnahme.

Whitson zelebriert den Fußball

Einer, der in den letzten Wochen besonders an Fahrt aufgenommen hat, ist Whitson Ferreira dos Santos Filho. Der Brasilianer zelebriert im Moment das Fußballspielen, hat eine gute Übersicht und besticht mit einer überragenden Athletik. Hinzu kommt sein Torriecher, der ihn auch mal – wie am vergangenen Wochenende in Nottuln – aus der Distanz treffen lässt. Whitson macht Spaß – genau wie die Herberner.

Darüber ist sich auch André Bertelsbeck im Klaren. Der Trainer des VfL Senden gibt die Marschroute für Sonntag vor: „Das wird eine schwierige Aufgabe. Herbern hat ja auch in Nottuln einen Punkt geholt. Wir wollen trotzdem weiter punkten.“ Das konkrete Ziel dabei? „Mindestens einen Punkt, damit können wir gut leben“, erklärt Bertelsbeck.

Hochzeit in Senden sorgt für personelle Probleme

Nach dem wichtigen Sieg der Sendener beim abstiegsbedrohten SuS Stadtlohn, ist das Abstiegsgespenst an Senden vorbeigezogen. Es müsste schon einiges passieren, damit der VfL mit einem der Abstiegsplätze in Kontakt kommt. Elf Punkte bei noch vier verbleibenden Spielen sind das Polster. Dieser Abstand macht sich auch personell bemerkbar: Am Samstag findet laut Bertelsbeck eine größere Hochzeit in Senden statt. Aus dem Bekanntenkreis der Spieler heiratet jemand. Hinzu kommen einige weitere kleinere Verletzungen.

Trotzdem mit dabei sein wird Philip Just. Der Verteidiger kann sich wieder in Herbern vertraut machen. Just hatte schon in der Jugend beim SVH gespielt und wird sich nächste Saison das blau-gelbe Trikot wieder überstreifen.

„Ich will in meiner persönlichen Entwicklung den nächsten Schritt nach vorne machen und Herr Heidemann (Frank Heidemann, Sportlicher Leiter des SV Herbern, Anm. d. Red.) hat mich einfach davon überzeugt, dass mir das in Herbern gelingen kann“, erklärte Just vor rund einem Monat im RN-Interview.

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Beim SVH entspannt sich die personelle Lage ein wenig. Man wird zwar wieder Spieler an die U23 abstellen, aber Johannes Richter kehrt in den Kader zurück. Außerdem werden A-Jugendliche die SVH-Bank vervollständigen.

Ein Minimalziel was man in Herbern in den letzten Spielen noch erreichen könnte: Platz fünf. Da steht aktuell der TuS Altenberge, der laut Möllers „ein relativ einfaches Restprogramm“ hat. Trotzdem will man in Herbern die Chance auf den fünften Platz nutzen, wenn sie sich denn ergibt: „Wenn die Möglichkeit besteht, dann nehmen wir die Chance auf Platz fünf wahr“, erklärt Möllers.

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