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SV Herbern und die Wechsel zwischen den Mannschaften: Frank Heidemann klärt auf

rnSV Herbern

Beim SV Herbern helfen aktuell vier Spieler des Landesliga-Teams in der U23 aus. Zum Unmut einiger Konkurrenten in der Kreisliga A. Der Sportliche Leiter des SV Herbern klärt darüber auf.

Herbern

, 07.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Frank Heidemann ist ein verständnisvoller Mensch. Der Sportliche Leiter des SV Herbern kann es nämlich verstehen, wenn sich andere Mannschaften aus der Kreisliga A darüber aufregen, wenn Spieler aus der Landesliga-Mannschaft der Herberner in das Reserveteam abgestellt werden. „Ich kann es verstehen, dass die sich aufregen“, gab er am vergangenen Wochenende zu.

SV Herbern und die Wechsel zwischen den Mannschaften: Frank Heidemann klärt auf

Der Sportliche Leiter des SV Herbern: Frank Heidemann. © Helga Felgenträger

Trotzdem macht Heidemann deutlich, um was es dem Verein dabei geht. „Grundsätzlich ist es ja so, dass wir in der ersten Mannschaft einen Kader von 23 Feldspielern haben. Konsequenterweise heißt das auch, dass immer wieder Spieler bei der zweiten Mannschaft aushelfen müssen oder sollen, damit sie auch Spielpraxis bekommen.“ Dabei hält sich der SV Herbern genau an die Regeln des Westdeutschen Fußballverbandes. Vier Spieler der ersten Mannschaft können abgestellt werden, davon lediglich zwei über dem Alter von 23 Jahren. Heidemann weiß über diese Regelungen genau Bescheid. „Das ist meine Aufgabe hier. Ich muss über die Statuten und Regelungen Bescheid wissen“, erklärt er. Die aktuellen Beispiele beim SV Herbern, die in der zweiten Mannschaft aushelfen: Luis Krampe, Patrick Sobbe, Julius Höring und Daniel Andres Dellweig-Jerez.

Krampe und Höring schaffen es nicht immer zum Training

Luis Krampe und Julius Höring können nicht die komplette Woche am Training des Landesliga-Teams teilnehmen. Krampe studiert und nahm so die Möglichkeit wahr, Spielpraxis in der zweiten Mannschaft zu sammeln, was Heidemann so bestätigte. „Das sind ganz junge Spieler, wo Spielpraxis ganz klar vor Training geht“, erklärte Heidemann. „Wir sind mit der ersten Mannschaft durch, da ist es natürlich auch wichtig, dass wir Luis und Julius - die im Übrigen letzte Saison noch zweite Mannschaft gespielt haben – Spielpraxis geben.“

„Wir hätten auch einen Oscar Carbrera oder einen Whitson abstellen können.“
- Frank Heidemann, Sportlicher Leiter des SV herbern

Dabei ist neben dem Ziel, den jungen Spielern die nötige Spielpraxis zu geben, es natürlich auch damit verbunden, die zweite Mannschaft in der Kreisliga A zu halten. „Es geht erstmal grundsätzlich darum, dass Spieler auch spielen. Natürlich wollen wir unsere zweite Mannschaft in der Kreisliga A halten.“ Ein Vorhaben, was mit großer Wahrscheinlichkeit gelingen wird.

SV Herbern U23 steht kurz vor dem Klassenerhalt

Die U23 der Herberner steht mittlerweile auf Platz elf mit 28 Punkten. Ganze acht Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, den aktuell die Warendorfer Sportunion belegt. Bei nur noch drei offenen Spielen, eine angenehme Ausgangslage. Heidemann betont dabei auch, dass die U23 über die ganze Saison erhöhtes Verletzungspech hatte: „Da sind drei, vier Spieler, die Monate gefehlt haben und gestandene Kreisliga-A-Spieler sind. Dazu fehlte noch Lars Bußkamp.“ Bußkamp hatte sich in der vergangenen Saison mit 28 Toren die RN-Torjägerkanone gesichert, diese Saison fehlte er der Reserve für lange Zeit aufgrund von Bandscheibenproblemen.

„Wir hätte auch einen Oscar Carbrera oder einen Whitson abstellen können. Die hätten ja auch runtergehen können“, versucht Heidemann den Weg der Herberner deutlich zu machen: Spieler in die zweite Mannschaft zu schicken, die jung sind, Spielpraxis benötigen und dabei gleichzeitig die zweite Mannschaft verstärken.

SV Herbern und die Wechsel zwischen den Mannschaften: Frank Heidemann klärt auf

Patrick Sobbe spielt sein erstes Seniorenjahr beim SV Herbern. © David Döring

Auch Patrick Sobbe gehört zu diesem Weg. Sobbe spielt aktuell sein erstes Seniorenjahr und wusste direkt zu überzeugen. „Das ist nun mal das Los, wenn ich eine Mannschaft in der Kreisliga habe und eine Mannschaft, die höherklassig spielt“, erklärte Heidemann abschließend.

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