SV Herbern will den Sieg gegen starken Aufsteiger

Fußball Landesliga 4

Westfalia Kinderhaus spielt als Liga-Neuling eine gute Saison. Für Herberns Coach Holger Möllers keine Überraschung. Beim direkten Duell fehlt ein ehemaliger Spieler des SV Herbern.

Herbern

, 14.09.2018 / Lesedauer: 3 min
SV Herbern will den Sieg gegen starken Aufsteiger

Dennis Hölscher hat bis zum Sommer noch beim SVH gespielt. Jetzt kickt er für Westfalia Kinderhaus – ist beim direkten Duell allerdings nicht dabei. © Marcel Witte

Mit Westfalia Kinderhaus kommt am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr ein ambitionierter Aufsteiger nach Herbern ins Stadion an der Werner Straße. Die Favoritenrolle hängt Westfalia-Coach Marcel Pielage aber eindeutig dem Gastgeber an.

„Ist doch klar, wer in der vergangenen Saison Dritter in der Landesliga wurde, der ist doch gegen den Aufsteiger Favorit. Herbern ist ein bockstarker Gegner, der absolute Qualität in seinen Reihen hat“, so Pielage.

Enorm viel Qualität

Man könnte meinen, Pielage und sein Herberner Pendant hätten sich abgesprochen. Auch Holger Möllers kommt beim Gespräch über den Gegner ins Schwärmen: „Wer so durch die Bezirksliga rennt, hat eine enorme Qualität im Kader. Kinderhaus ist sehr spielstark“, sagt Möllers, der sich schon zwei Spiele der Münsteraner Vorort-Kicker angeschaut hat.

Zehn Punkte hat Kinderhaus aus den ersten fünf Spielen geholt, darunter das 5:0 gegen den Werner SC, aber auch das 0:4 gegen den TuS Altenberge. Platz vier ist der Lohn. Herbern steht auf Rang sechs mit neun Zählern. „Gegen Kinderhaus wollen wir unsere Bilanz aufpolieren. Ohne überheblich wirken zu wollen, die drei Punkte sollen natürlich bei uns bleiben“, sagt Möllers. Bei allem Lob vorab, sind sich die beiden Trainer auch bei der Höhe der gewünschten Punkteausbeute einig: „Wir wollen die drei Punkte“, so Pielage. Klingt danach, als dürften sich die Zuschauer auf ein rasantes Spiel freuen – und Tore. Bei Partien mit der Westfalia fielen im Schnitt 3,4 und mit dem SVH 2,6 Treffer.

Und weil es so schön ist, sind sich die beiden Trainer auch bei einer Personalie einig: Beide bedauern das Fehlen von Dennis Hölscher. Der gebürtige Herberner, der von der A-Jugend an das Herberner Trikot trug und erst im Sommer zu Westfalia Kinderhaus wechselte, weilt im Urlaub. „Ich habe mit ihm noch gesprochen. Es ist wirklich schade, dass er nicht dabei ist“, sagt sein ehemaliger Coach Hölger Möllers.

Hölscher „ein feiner Kerl“

Hölschers neuer Übungsleiter sticht ebenfalls in diese Kerbe: „Dennis ist wirklich ein feiner Kerl und er wird uns in den kommenden Wochen echt fehlen“, so Pielage. Nach kurzer Eingewöhnungszeit an das System der Westfalia, gehörte Abwehrspieler Hölscher in den vergangenen Spielen der Startelf der Westfalia an. Hölscher ist bei den Münsteranern der einzige Ausfall. Herbern muss auf Whitson (Sperre) verzichten. Kapitän Philipp Dubicki ist wieder an Bord.

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