SVH steht nach 8:1-Erfolg im Halbfinale

Fußball: Mita-Cup

Der SV Herbern steht sicher im Halbfinale des Mita-Cups am Freitagabend beim Lüner SV. Nach dem 8:1-Sieg am Montagabend gegen A-Ligist Phönix Eving könnte der Fußball-Landesligist von Holzwickede am Mittwoch zwar noch von Gruppenplatz eins verdrängt werden. Den Platz des besten Gruppenzweiten hat der SVH aber sicher.

LÜNEN/HERBERN

, 17.07.2017, 22:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
SVH steht nach 8:1-Erfolg im Halbfinale

Dennis Kaminski (r.) im Zweikampf mit Evings Bastian Pöhlker.

Fußball, Mita-Cup Vorrunde SV Herbern - Phönix Eving 8:1 (4:0)

Der Unterschied von zwei Ligen machte sich am Montag gleich bemerkbar. Dabei hatte Herbern vergangene Saison nur so eben die Klasse in der Landesliga gehalten und Phönix Eving erst im Entscheidungsspiel den Bezirksliga-Aufstieg verpasst.

Herbern drückte über die rechte Angriffsseite immer wieder auf das Evinger Tor, viele steile Bälle suchten Ahmed Schett. Schett war es dann auch, der die Standardsituation einfädelte, die zum 1:0 führte. Nach einer Ecke in der 12. Minute gewann Herbern mehrere Kopfballduelle im Evinger Strafraum, ehe Julian Trapp den SVH in Führung brachte. Von da an nahm das Spiel einen enorm einseitigen Verlauf.

Sechs Minuten später schlug Herberns Michael Schulte einen langen Ball, der Evinger Fatih Kekec verfehlte ihn, SVH-Spielmacher Fabian Vogt legte quer und Carlo Bentrup erhöhte auf 2:0.

Vor dem Halbzeitpfiff waren es dann noch Vogt (3:0, 33. Minute) und Thomas Eroglu (4:0, 40. Minute), die die Herberner Vormachtstellung untermauerten. „Wir wollten den Klassenunterschied zeigen, das ist uns gelungen“, sagte SVH-Coach Holger Möllers.

Erst als die Hälfte der zweiten Halbzeit absolviert war – gespielt wurden zweimal 40 Minuten – bekam Herbern Probleme. Eving nutzte diesen kurzen Moment der Schwäche dankbar aus und verkürzte auf 1:4. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenig später erhöhte Daniel Krüger nämlich wieder auf 5:1 für den SV Herbern. Dominick Lünemann brachte in der 73. Minute mit seinem Treffer zum 6:1 die endgültige Entscheidung. Krügers 7:1 in der 78. Minute fiel nahezu ohne Gegenwehr. Dennis Närdemann traf noch mit dem Schlusspfiff zum 8:1. Möllers: „So habe ich mir das vorgestellt. Der Kampf um die Stammplätze ist entbrannt.“

Teams und Tore SVH: Hoppe - Dubicki, J. Närdemann, Schulte, Kaminski, Vogt, Richter, Trapp, Schett, Bentrup, Eroglu - Schütte, Franco Cabrera, D. Närdemann, Krüger, Lünemann, Scholtysik (durchgewechselt)Tore: 1:0 Trapp (12.), 2:0 Bentrup (18.), 3:0 Vogt (33.), 4:0 Eroglu (44.), 4:1 Kanmaz (59.), 5:1 Krüger (67.), 6:1 Lünemann (73.), 7:1 Krüger (78.), 8:1 D. Närdemann (80.)

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