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Tabellenführer gegen Top-Talente / Verliererduell

Volleyball

Der Saisonstart der Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne konnte sich sehen lassen. In Münster wartet heute allerdings ein Gegner, der über talentierte Nachwuchskräfte verfügt. Die Bezirksliga-Volleyballer des Werner SC empfangen am Samstag die Reserve des VV Schwerte. Beide Mannschaften zahlten am ersten Spieltag noch Lehrgeld.

WERNE

29.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Tabellenführer gegen Top-Talente / Verliererduell

Julia Trilken (r.) und Marie-Therese Fleddermann bekommen es am Samstag mit Münsters Top-Talenten zu tun.

Frauen-Oberliga Olympia Münster - TV Werne Samstag (29. September), 18 Uhr, Am Berg Fidel 51, 48153 Münster

Zum Auftakt glückte dem TV Werne vergangenes Wochenende ein überraschend deutlicher 3:0-Sieg gegen Telstar Bochum. Die Frage des Spieltages: Kann die Mannschaft von Bronek Bakiewicz und Bernd Purzner im Spiel gegen VC Olympia Münster an die gute Leistung gegen anknüpfen? Gelingt ein erneuter Erfolg, könnten sich die Gäste an der Tabellenspitze behaupten.

Olympia Münster stellt einen großen Kader, gespickt mit Talenten des deutschen Volleyballs. Münster als Bundesleistungsstützpunkt des Damen-Volleyballs startete mit dem VC Olympia ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Bundesligisten USC Münster. Da die Reserve des USC vergangene Saison aus der zweiten Bundesliga abgestiegen ist und es versäumt wurde, eine Lizenz für die dritte Liga zu beantragen, gehen die jungen Talente nun in der Oberliga an den Start.

Eigentlich wird das Team vom ehemaligen Nationalspieler Ralph Bergmann trainiert. Für die meisten Spieltage teilt sich der 24-köpfige Kader jedoch auf. Die erfahrenen Spielerinnen gehen diesmal bei einem internationalen Turnier in Prag an den Start und der jüngere Teil des Teams tritt am Samstagabend gegen den TV Werne an. Trainer ist dann der aus Werne stammende Peter Pourie.

Der TV Werne hat es bei seinem Auswärtsspiel also mit einer extrem jungen Mannschaft zu tun, deren Durchschnittsalter rund 14 Jahre beträgt. Das Team gilt als hochtalentiert und bietet einigen Kaderspielerinnen des Westdeutschen Volleyball Verbandes (WVV) die Möglichkeit, auch im Erwachsenen-Spielbetrieb Erfahrungen zu sammeln. Langfristig gesehen sollen diese Spielerinnen in der Bundesliga auflaufen. Wie weit die Mannschaft bisher ist, wird der TV Werne dann heute Abend sehen.

Die Personalsituation bei den Gästen hat sich gegenüber der Vorwoche leicht entspannt. Nach wie vor fehlen vier Spielerinnen: Anna Kablitz und Christina Wíenker sind verhindert, Annika Patzdorf ist an diesem Spieltag noch nicht spielberechtigt und Jana Reininghaus fällt immer noch verletzt aus. Dafür kann Nora Krock wieder auflaufen. Somit stehen Coach Bronek Bakiewicz, der diesmal alleine an der Seitenlinie steht, zehn Spielerinnen zur Verfügung.

Kurios: Der Kader des TV Werne ist mit drei Zuspielerinnen und zwei Libera auf diesen Positionen überbesetzt. So muss Bakiewicz ein wenig in die Trickkiste greifen. „Die beiden etatmäßigen Zuspielerinnen Marie-Therese Fleddermann und Nora Krock werden als Angreiferinnen eingesetzt“, sagt Trainer Bakiewicz.

Die Startsechs stelle sich wie beim Erfolg über Bochum auf. Annika Böhle und Mira Struwe agieren im Hauptblock, Julia Trilken und Anna Jäger greifen über Außen an, Chiara Grewe startet auf der Diagonalposition und Jenny Böttger als Zuspielerin. „Eine stabile Annahme und hohe Qualität im Block“ sollen laut Bakiewicz die Schlüssel zum Erfolg sein.

Herren, Bezirksliga Werner SC II - VV Schwerte II Samstag, 15 Uhr, Weihbachhalle, Stockumer Straße 99, 59368 Werne

Während Werne gegen Asseln immerhin einen Satz gewinnen konnte, ging Schwerte gegen Aufstiegsfavorit Stockum/Sorpesee leer aus. Interessant wird die Begegnung aber nicht nur wegen der ähnlichen Ausgangslage, sondern auch, weil Werne auf einen alten Bekannten trifft. Rolf Wilmsen, jahrelanger Trainer des WSC und TV Werne, steht seit dieser Saison für den VV Schwerte an der Seitenlinie.

Vor dem ersten Heimspiel zeigte sich die junge Werner Mannschaft von Coach Philipp Zurwieden besonders motiviert im Training. Um das neue Spielsystem zu festigen, ließ Zurwieden seine Mannschaft im Training viel spielen. Ob es zu einem Punkterfolg gegen Schwerte reicht, hängt nicht nur von der Umsetzung des Systems ab, sondern vor allem davon, welches Team gefestigter auftritt.

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