Torwart Sven Freitag verhindert eine höhere Niederlage für den SV Herbern

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Fünf Mal musste Sven Freitag beim Spiel gegen den SV Rödinghausen hinter sich greifen - dennoch zeigte er eine starke Leistung. Herberns Torhüter bewahrte sein Team vor einer höheren Pleite.

Herbern

, 25.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kopfschüttelnd saß Sven Freitag in der 89. Minute auf dem Boden. Immer wieder hob er fragend die Hände und ärgerte sich deutlich. Bereits zum fünften Mal an diesem Nachmittag musste der Keeper des SV Herbern hinter sich greifen.

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Gerade für einen Torwart ist eine so hohe Niederlage wie das 0:5 des SV Herbern gegen den SV Rödinghausen bitter. Aber dennoch konnte Sven Freitag zufrieden sein mit seiner Leistung: Ohne diverse Paraden des 28-Jährigen wäre die Niederlage wohl noch deutlich höher ausgefallen.

Starke Paraden verhindern eine höhere Pleite für den SV Herbern

„Ich habe versucht, die Mannschaft so gut wie möglich zu unterstützen“, resümierte der Keeper nach dem Abpfiff seine eigene Leistung. Und in vielen Situationen gelang das auch. So konnte er beispielsweise den frei auf ihn zulaufenden Rödinghausener Simon Engelmann mit einer starken Parade noch stoppen und nur fünf Minuten später fing er einen weiteren gefährlichen Schuss des Regionalligisten in letzter Sekunde noch ab.

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Bei den fünf Gegentreffern konnte er aber meistens auch nicht mehr retten - nur das 0:2, das ärgerte den 29-Jährigen. „Das war meine Ecke. Der Ball geht dann natürlich durch die Beine von Philipp und ist schwer zu sehen. Trotzdem hätte man den vielleicht haben können“, haderte Freitag ein wenig.

„Auf die Truppe kann man definitiv stolz sein“

Aber auch wenn das 0:2 vielleicht noch abzuwenden gewesen wäre - an der Niederlage gegen den Regionalligisten hätte das wohl auch nichts geändert. Dennoch ist Herberns Keeper mit der Teamleistung seiner Mannschaft mehr als zufrieden: „Auf die Truppe kann man definitiv stolz sein. Es hat sich einfach jeder reingehauen, egal, wer da auf dem Feld stand.“

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Besonders die zweite Halbzeit freute den 29-Jährigen: „Am Ende war es eine deutlichere Niederlage, als es vorallem die zweite Halbzeit gesagt hat. Wir haben uns da ja sogar Chancen herausgespielt und einfach das Herz in die Hand genommen. Alle haben alles gegeben. Da muss man wirklich ein riesiges Kompliment aussprechen.“

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