Trotz zwei Roten Karten: Der Werner SC spielt 1:1 beim VfL Senden

rnFußball: Landesliga

Der Werner SC nimmt einen Punkt beim VfL Senden mit. Dafür mussten die Werner hart für kämpfen. Zwei Spieler sahen die Rote Karte.

Werne

, 07.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was für ein turbulenter Auftakt für den Fußball-Landersligisten Werner SC am Sonntag im Auswärtsspiel beim VfL Senden. Der WSC beendete die Partie mit neun Spielern und rettete ein 1:1-Unentschieden über die Zeit.

Landesliga 4

VfL Senden – Werner SC

1:1 (1:1)

Am Ende war Trainer Lars Müller mit dem Punktgewinn zufrieden. „Aufgrund des Spielverlaufs müssen wir mit diesem Punkt zufrieden sein. Dementsprechend fand ich unsere Leistung auch sehr gut“, sagte Müller nach der Partie.

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In der Anfangsphase spielten die Mannschaften auf Augenhöhe. Dann die 20. Minute. Wernes Torhüter Manuel Linke kam aus seinem Tor. An der Sechzehnerlinie spielte er den Ball mit der Hand. Der Unparteiische sah Linke allerdings außerhalb des Sechzehners und gab ihm daraufhin die Rote Karte. Die Situation sorgte für Disskussionen, da viele Zuschauer Linke noch im Strafraum gesehen hatten. „Ich hatte mit Manuel geredet. Er wusste es selber nicht genau. Ich habe es selbst auch nicht erkannt. Es war aber nicht eindeutig“, sagte Müller.

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Seine Mannschaft reduzierte sich mit einem Mann weniger auf die Defensivarbeit. „Da muss ich meine Mannschaft loben. Trotz Unterzahl haben wir defensiv sicher gestanden und sehr wenig zugelassen“, erklärte Müller. Die Werner versuchten, über eine sichere Defensive und ein schnelles Umschaltspiel gefährlich zu werden. In der 32. Minute wurde ein Werner Angriff gut zu Ende gespielt. Marvin Stöver brachte den Ball von rechts scharf in die Mitte. Dort nahm Chris Thannheiser die Kugel mit. Sendens Verteidigung kam zu spät. Thannheiser ließ sich nach einem Kontakt clever fallen – Elfmeter für Werne.

Youssef Saado trat an und verwandelte sicher. Die Werner schafften es nicht, die Führung in die Pause zu bringen. Ein langer Ball fand den Fuß von Niklas Castelle, der im Eins gegen Eins mit Wernes Keeper Henrik Pollak die Oberhand behielt (44.). Nach dem Seitenwechsel blieben die Werner in der Defensive stark. In der 65. Minute hatte Wernes Collin Lachowicz die Führung auf dem Fuß. Er wurde von Daniel Durkalic in Szene gesetzt. Vor dem Keeper versagten ihm die Nerven und Sendens Keeper hielt den Ball (60.).

Foroghi sieht Rot

Senden hatte bis dahin keine nennenswerte Großchance. In der 79. Minute brannten bei Wernes Jawad Foroghi die Sicherungen durch. Er trat seinem Gegenspieler völlig unnötig mit voller Wucht in die Hacken und wurde folgerichtig vom Feld gestellt. Die Abwehr des WSC hielt danach bis zum Schlusspfiff.

Werne:Linke, Martinovic, Stöver, Y. Lachowicz, Thannheiser (85. Niewalda), Saado, Durkalic, Poggenpohl, Holtmann, Kavakbasi (22. Pollak), C. Lachowicz (65. Prinz)

Tore: 0:1 Saado (32./FE), 1:1 Castelle (44.)

Rote Karte: Linke (20.), Foroghi (79.)

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