Tschernoster in Belgien auf Platz 74

Radsport

Schwere Beine hatten die Radsportler des RSC Werne nach ihrem Trainingslager in Italien. Dort spulten sie 900 Kilometer auf teilweise anspruchsvollen Strecken ab. Jetzt griffen die Fahrer wieder ins Renngeschehen ein. Jan Tschernoster kam dabei in Belgien auf einen nach den Strapazen beachtlichen 74. Platz. Frederik Volmerg konnte sich über einen sechsten Platz in Coesfeld freuen.

WERNE

17.04.2012, 15:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zur Saisonvorbereitung ging es für die RSC-Fahrer ins italienische Cesenatico. Dort konnten im sommerlichen Outfit die Trainingsfahrten absolviert werden.

Zur Saisonvorbereitung ging es für die RSC-Fahrer ins italienische Cesenatico. Dort konnten im sommerlichen Outfit die Trainingsfahrten absolviert werden.

Nachdem ein Großteil der Rennabteilung des RSC Werne in den Osterferien zum Trainingslager ins italienische Cesenatico gefahren war, griffen die Fahrer nun wieder ins Renngeschehen ein, die meisten von ihnen bei "Rund um Steinfurt", lediglich Jan Tschernoster war für den Landesverband NRW für den "Herman Vanspringels Diamond" in Belgien nominiert worden. Ein Rennen, bei dem schon Stars wie Tom Boonen oder der Tour de France-Fünfte von 2010, Jurgen van den Broeck, auf das Podium gefahren waren.

Rennen kam für Tschernoster zu früh

Da in den zehn Tagen in Italien nahezu 900, vorwiegend bergige, Kilometer gefahren wurden, waren die Beine aber noch relativ schwer. "Eigentlich kommt so ein schweres Rennen noch zu früh, am besten wäre es ja nach dem harten Training eine Woche etwas ruhiger zu fahren, aber ich werde natürlich mein Bestes geben, so eine Chance bekommt man ja nicht oft", so Jan Tschernoster im Vorfeld des Rennens.

Für ihn lief es anfangs jedoch besser als gedacht. Die Streckenführung und auch die Distanz von 79,5 Kilometern bereiteten ihm keine Schwierigkeiten, sodass sich Jan stets weit vorne im Feld zeigen konnte. Als es jedoch ins Finale ging und der Kampf um die vorderen Plätze begannen, verlor Jan Position um Position. Am Ende erreichte er das Ziel zusammen mit dem großen Hauptfeld und wurde 74..Volmerg mit erster Top-Ten-Platzierung

"Eigentlich war heute mehr drin", meinte Jan nach dem Rennen, "aber die Belgier fahren einfach anders, da komme ich noch nicht mit zurecht. Trotzdem ein sehr schönes Rennen". Bereits nächste Woche wird es für Jan schon wieder ernst, dann geht es im bayrischen Cadolzburg um wichtige Punkte für Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Als wichtig erwies sich auch das Rennen in Steinfurt für Frederik Volmerg. Er erreichte nach 112,8 Kilometern mit Platz sechs die erste von drei angestrebten Top10-Platzierungen in dieser Saison, die ihm den Verbleib in der A-Klasse, der höchsten deutschen Amateurklasse, ermöglichen würden. Alle anderen Starter des RSC konnten keine entscheidenden Akzente setzen. "Das Trainingslager steckt uns noch in den Beinen" war die einhellige Meinung.

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