TV Werne entzaubert den Spitzenreiter - Frauen spielen Remis

Handball: Ergebnisse

Gegen den bis dato unangefochtenen Tabellenführer, SG Handball Unna Massen, gelang dem TV Werne ein 30:26-Erfolg. Melina Kalway rettete den Frauen beim TV Mengede ein Remis.

von Johanna Wiening, Marcel Schürmann

Werne

, 08.12.2019, 21:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
TV Werne entzaubert den Spitzenreiter - Frauen spielen Remis

Martin Wulfert (r.) und der TVW holten einen überraschenden Sieg gegen den Spitzenreiter. © Alexander Denninghaus (A)

Bezirksliga Hellweg
TV Werne - SGH Unna Massen 30:26 (16:12)

Neun Siege aus neun Spielen – mit einer perfekten Bilanz reisten die Gäste am Samstag zum Auswärtsspiel nach Werne. Dort kassierten sie jedoch ihre erste Saisonniederlage. „Es war alles in allem ein Spiel auf Augenhöhe, aber ich denke, wir haben verdient gewonnen“, resümierte Trainer Axel Taudien nach dem Spiel.

Die geschlossene Mannschaftsleistung und der damit verbundene Torerfolg machten Taudien stolz: „Der Gegner hat vorher noch nie mehr als 25 Gegentore bekommen. Da kann man durchaus begeistert sein.“

Dabei sah es zu Beginn nicht immer zwingend danach aus, als würden die Männer von Axel Taudien am Ende des Tages den Sieg holen. Bis zum 10:10 egalisierten sich die beiden Teams immer wieder. Danach aber konnten sich die Werner absetzen und gewannen verdient.

Am Tabellenstand ändert der Sieg zwar nichts, Axel Taudien sagt aber: „Ich hoffe, dass wir das Selbstvertrauen aus dieser Partie mitnehmen können.“

Landesliga 3, Frauen
TV Mengede - TV Werne 20:20 (9:8)

Es war ein umkämpftes Spiel, das bis zum Schluss offen war. In der 55. Minute führten die Gäste sogar noch mit 20:18, mussten aber noch den Ausgleich hinnehmen. TVW-Trainerin Beate Przybilla: „Danach hatte Mengede sogar noch Riesenchancen, das Spiel komplett zu drehen, weil wir uns einige technische Fehler geleistet haben.“ Doch Melina Kalwey rettete ihre Farben mit mehreren Paraden und hielt den Punkt am Ende fest. „Da können wir uns bei Melina bedanken“, lobte Przybilla ihre Torhüterin.

Im ersten Durchgang lag der TVW die meiste Zeit – wenn auch knapp – in Rückstand. Mit 8:9 ging es aus Werner Sicht in die Kabinen. Danach machte der TVW ein gutes Spiel und ging im zweiten Abschnitt auch selbst in Führung. „Da hatten wir leicht die Nase vorn. Schade, dass wir nach unserem Treffer zum 17:16 nicht den Sack zugemacht haben“, sagte Przybilla.

Der TVW ist nach neun Spielen absolut im Soll, steht mit sieben Punkten auf Rang sechs. „Das ist vollkommen okay. Die Liga ist sehr eng und jeder kann jeden schlagen“, so Przybilla weiter. Am kommenden Wochenende hat der TVW eine schwere Aufgabe vor der Brust: Dann empfangen die Wernerinnen den Tabellenzweiten, HC TuRa Bergkamen II.

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