TV Werne setzt gegen Soest auf den sechsten Mann

Basketball-Oberliga

Mit einer derben 53:84-Packung gegen Gerthe hat sich der Basketball-Oberligist TV Werne in die Herbstpause verabschiedet. Im Heimspiel gegen den BC Soest verlangt Trainer Jens König am Samstag aber ein Spiel auf Augenhöhe.

WERNE

von Von Thomas Schulzke

, 08.11.2013, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor allem Wernes Justus Altmeyer (2.v.l.) wird sich gerne an das Hinspiel gegen die AstroStars Bochum II erinnern: Er erzielte 23 Punkte - die meisten beim TV Werne. Das konnte auch Jan König (2.v.r.) nicht verhindern.

Vor allem Wernes Justus Altmeyer (2.v.l.) wird sich gerne an das Hinspiel gegen die AstroStars Bochum II erinnern: Er erzielte 23 Punkte - die meisten beim TV Werne. Das konnte auch Jan König (2.v.r.) nicht verhindern.

„Jetzt muss das gesamte Team die Verantwortung tragen. Jeder muss noch einmal fünf Prozent draufpacken, damit der Ausfall von Cajus halbwegs kompensiert werden kann“, sagt König. Es ist nicht nur das Fehlen von Cramer, das aktuell schwer wiegt. Auch die Ausfälle von Sebastian Voigt und Jens Langos schmerzen. Zudem plagt sich Stefan Pavleski mit einer Erkältung herum. So setzt König neben seinen gesunden Spielern auf einen ganz anderen Trumpf.

„Auf den sechsten Mann“, sagt er. Er meint damit die Zuschauer. Die hatten das Team gegen Bochum im abschließenden Viertel zum Sieg getragen. 300 waren gekommen, um das Team zu unterstützen. „Wenn du die Anfeuerungsrufe hörst, pusht dich das ungemein“, sagt Pavleski. Er würde sich darüber freuen, wenn die Stimmung heute ähnlich wäre. Die Ränge werden zumindest wieder voll sein. Der Klub stellt ab 19 Uhr alle Jugend-Teams und den Hauptsponsor RWE vor. „Wenn die Nachwuchsspieler alle ihre Eltern mitbringen, ist die Halle voll“, sagt Coach König.

Pavleski hatte gegen Bochum viele bekannte Gesichter auf der Tribüne gesehen, die in den Jahren zuvor nicht da waren. „Es ist halt ein Unterschied, ob hier ein Team mit Importspielern aufläuft, oder eines nur mit Werner Jungs. Da kommen automatisch die Freunde und Familien wieder“, sagt er. 

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