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TV Werne verliert am Ende zu deutlich

Handball

Die Bezirksliga-Handballer sind beim 28:18 in Oberaden chancenlos. Die Bezirksliga-Handballerinnen des TV Werne haben die Niederlage der Vorwoche gegen TuS Jahn Dellwig vergessen gemacht und am Sonntag einen ungefährdeten Sieg in Soest eingefahren.

WERNE

, 15.10.2017 / Lesedauer: 3 min
TV Werne verliert am Ende zu deutlich

Tim Nadrowski und der TV Werne verwarfen in Oberaden zu viele Bälle.

Handball, Bezirksliga SuS Oberaden - TV Werne 28:18 (15:11)

Zehn Tore Unterschied lagen am Ende zwischen dem SuS Oberaden und den Handballern des TV Werne. Ein paar Treffer zu viel, für den Geschmack von TVW-Trainer Axel Taudien. „Die Niederlage war hintenraus dann ein wenig zu deutlich“, resümierte Taudien nach dem Abpfiff.

Dabei erwischte seine Sieben zunächst einen guten Start. Nach drei Minuten und zwei Treffern durch Tobias Schüttpelz hieß es 3:1 für den Außenseiter. Doch im Anschluss wachte der SuS auf, ging in der neunten Minute das erste Mal mit 4:3 in Führung und gab den Vorsprung zu keiner Zeit mehr ab. Zwar konnten Taudiens Schützlinge das Spiel bis zur 26. Minute offen gestalten und in Schlagdistanz bleiben (12:11), doch kurz vor der Pause musste der TVW vermehrt durchwechseln.

Auch, weil sich Tobias Jäger ohne Fremdeinwirkung am Oberschenkel verletzt hatte und runter musste. So zog Oberaden mit dem Pausenpfiff auf vier Treffer davon.

Auch nach dem Seitenwechsel nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequenter. Der TV Werne hingegen leistete sich zu viele Fehlpässe im Aufbau und warf die ungewohnt harzigen Bälle „teilweise dahin, wo sie nicht hingehörten“, so Taudien. So baute Oberaden seinen Vorsprung kontinuierlich aus und kam zu keiner Zeit mehr in Gefahr.

„Eine Niederlage mit fünf bis sechs Toren wäre der Normalzustand gewesen“, ordnete Taudien die Niederlage später ein. „Aber mir ist es lieber, einmal so hoch zu verlieren, als mehrmals mit nur einem Treffer. Jetzt schauen wir nach vorne“, so der TVW-Coach, der sich zuversichtlich gibt: „Mitfavorit Hamm hat am Wochenende in Unna verloren. In dieser Liga ist alles möglich.“

Team und Tore TVW: Wulfert, Rensmann - T. Schüttpelz (6), Nadrowski, Most (1), Berg (3), Leidecker, Müller, Brocke, Jäger (3), Wierling (1), Klenner (1), Bade (2), Schneider (1)

Frauen-Bezirksliga Soester TV II - TV Werne 15:26 (8:16)

Einen Sieg mit fünf, eschs Toren Unterschied hatte TVW-Trainer Yogi Nickolay sich im Vorfeld gewünscht, „damit wir auf der Trainerbank nicht ins Schwitzen geraten“. Seinem Wunsch kamen die Werner Handballerinnen bei ihrem Gastspiel beim Soester TV II nach – und gestaltenen den Abstand gleich doppelt so hoch, wie vom Coach gewünscht.

„Wir haben nur die ersten zwei, drei Minuten geschwitzt. Danach ist unser Express angerollt“, freute sich Nickolay über den hochverdienten Erfolg. Auf 7:2 war seine Sieben nach elf Minuten davongezogen, bis zum Halbzeitpfiff wurde der Vorsprung auf acht Tore ausgebaut. Nach dem Wiederanpfiff jedoch war zunächst ein wenig Sand im Getriebe. Bis Minute 43 gelangen den TVW-Frauen nur zwei Treffer.

„Da waren wir im Angriff zu halbherzig und hektisch“, analysierte Nickolay die kurze Durststrecke. Anstatt die Angriffe über die gesamte Breite des Feldes ruhig aufzubauen, habe man zu schnell den Abschluss gesucht – und das, obwohl der Schiedsrichter nicht ein einziges Mal Zeitspiel angezeigt habe. So standen am Ende von Halbzeit zwei ganze elf Ballverluste zu Buche. „Da müssen wir in Zukunft einfach cleverer sein“, forderte der Trainer.

Mit einem Dreierschlag zum 20:10 brachte der TV Werne sich schließlich wieder auf Kurs – und das Spiel souverän über die Bühne. „Der Sieg war hochverdient. Jetzt freuen wir uns auf das Duell gegen den LSV“, blickte Nickolay schon wieder auf das kommende Wochenende. Dann kommt es am Samstag (15.15 Uhr) in Lünen zum Duell Dritter (TVW) gegen Vierter. Beide Teams stehen bei 10:2 Punkten.

Team und Tore TVW: Leder, Schöße – Przybilla (4), Weißberger (2), Westendorf, Hattop, Holtrup, Majchrzak (3), Stengl (5), Nickolay (2), Goletz (8), Lambert, Heinrich (2)

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