TVW-Damen unschlagbar / WSC-Herren Letzter

Volleyball

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben ihr nächstes Spiel gewonnen und bleiben damit die einzige ungeschlagene Rückrundenmannschaft. Gegen Minden tat sich das Team des Trainerduos Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen am Samstag zunächst schwer. Die Landesliga-Herren des Werner SC sind mittlerweile Letzter.

WERNE

von Juri Kollhoff

, 01.03.2015, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lena Thiemann (l.) und Hanna Rosenthal gewannen mit dem TVW gleich doppelt am Wochenende.

Lena Thiemann (l.) und Hanna Rosenthal gewannen mit dem TVW gleich doppelt am Wochenende.

Verbandsliga, Damen TuS Eintracht Minden - TV Werne 2:3 (25:22, 20:25, 25:18, 17:25, 10:15)

Es stand den Wernern scheinbar ein ganz anderer Gegner gegenüber als noch beim 3:1-Hinspielerfolg. Minden hatte sich vor allem auf der Zuspielposition verstärkt, was sich positiv in der gesamten Mannschaft, insbesondere auch in der Angriffsqualität, widerspiegelte. Der Gastgeber fand zunächst besser ins Spiel als der TVW und erarbeitete sich zügig eine komfortable Führung. Werne schwächelte vor allem in der Annahme. Kein geregelter Spielaufbau kam auf. Zwangsläufig konnte Zuspielerin Jennifer Böttger die Bälle nicht so verteilen wie sie wollte.  

Einzig die Bälle für Diagonalangreiferin Lena Thiemann kamen gut an. Thiemann bedankte sich und war die einzige, die den TV Werne im Spiel hielt. Zum Satzgewinn reichte es nicht, was auch an einer hervorragenden Mindener Abwehrleistung lag. Wilmsen und Bakiewicz behielten trotz Satzrückstands das Vertrauen in ihre Aufstellung. Mehr Kommunikation auf dem Spielfeld und eine taktisch klügere Spielweise wurde gefordert. 

Nach dem Seitenwechsel spielte Werne sicherer. Zwar ging der Plan möglichst kurze Ballwechsel zu kreieren nicht ganz auf, aber dafür verteidigte auch der TVW nun stark. Es entwickelte sich ein sehenswerter Durchgang, bei dem Werne sich letztlich souverän 25:20 durchsetzte. So gut wie Werne den zweiten Satz beendete, hätte man nun von einem Selbstläufer zum Ende des Spiels ausgehen können, doch Minden kam zurück – 25:18.

Der abermalige Satzrückstand schien das Werner Team zu beflügeln. So drehte der TVW im vierten Satz und im Tie-Break scheinbar das erste Mal richtig auf. Minden versuchte dagegenzuhalten, doch Wernes individuelle Klasse im Angriff gab in dieser Hinsicht den Ausschlag. „Wir hätten von Anfang an noch konsequenter spielen können“, erklärt Bronek Bakiewicz. Mit dem knappen Sieg konnte der TVW den Vorsprung auf seine Konkurrenz beibehalten. Sechs Punkte Vorsprung mit noch drei Spielen sind es nun.TEAM  TV Werne: Thiemann, Böttger, Uebbert, Jäger, Weckendorf, Böhle, Rosenthal, Nentwig, Trilken, Rottmann, Wenner, Grewe

 

Landesliga SC Halle II - Werner SC 3:0 (25:18, 25:19, 25:15)

Lediglich mit sechs Spielern war der WSC nach Halle gereist. Das personell gebeutelte Team geriet bereits zu Satzbeginn in hohen Rückstand, fand dann aber überraschend stark wieder ins Spiel zurück. Zu spät allerdings, um den Rückstand noch aufholen zu können. Dafür legte der WSC im zweiten Satz besser los und gestaltete das Spiel von Satzbeginn an offen. Bis zum Spielstand von 17:17 war der bis dato Vorletzte mit Halle II auf Augenhöhe, ehe sich dann bemerkbar machte, dass die taktischen Alternativen von der Bank fehlten.

Im letzten Satz lief dann gar nichts mehr. Zuspieler Jonas Lembcke hatte sich verletzt und musste ohne zu springen, weiterspielen. „Nur zwei Wechselspieler mehr und das Spiel wäre ganz anders ausgegangen“, sagt TVW-Trainer Bronek Bakiewicz. Da der ehemals Tabellenletzte Westfalia Epe gegen Halle I gewinnen konnte, ist Werne jetzt Letzter.

TEAM WSC: Lembcke, P. Zurwieden, R. Zurwieden, Langer, Linker, Kerzel

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