TVW-Trainer Hüttemann ist immer noch heiß

Handball: Kreisliga

Fünf Spiele stehen beim TV Werne in der Handball-Kreisliga in dieser Saison noch auf dem Programm. Für Trainer Bernd Hüttemann sind es die letzten fünf. Er hört nach der Saison auf. Trotzdem ist er heiß wie immer. Auch vor dem anstehenden Vergleich mit der HSG Unna II.

WERNE

, 09.04.2015, 19:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernd Hüttemann (2.v.l.) will, dass seine Spieler den ausstehenden fünf Spielen nochmal richtig Gas geben.

Bernd Hüttemann (2.v.l.) will, dass seine Spieler den ausstehenden fünf Spielen nochmal richtig Gas geben.

Kreisliga TV Werne - HSG Unna II Samstag, 18 Uhr, Ballspielhalle Realschule, Bahnhofstraße 1, 59368 Werne

"Noch bin ich ja mitten drin. Und natürlich habe ich immer noch genau so viel Spaß wie immer. Ich bin immer noch heiß auf jedes Spiel", sagt Hüttemann. Auch auf das Spiel am Wochenende. Der TV empfängt die zweite Mannschaft der HSG Unna. Aufgrund der Personalsituation erwartet Hüttemann allerdings ein knappes Spiel: "Uns fehlen auf vielen Positionen Spieler. Und auch in der zweiten Mannschaft sieht es nicht viel besser aus. Trotzdem wollen wir natürlich die zwei Punkte."

Denn noch ist Werne Dritter in der Tabelle, und das soll in den Augen des Trainers auch bis zum Saisonende so bleiben. Unna steht zwar auf dem vorletzten Platz und ist somit klarer Außenseiter. Allerdings hat Werne auch vor drei Wochen nur mit knappen drei Toren Vorsprung gegen den Tabellenletzten aus Ahlen gewonnen. Das Hinspiel gegen Unna entschied der TV hingegen eindeutig mit 35:23 für sich.

Aufgrund der Personalsituationen wird Trainer Hüttemann taktisch jedoch defensiver agieren als im Hinspiel. "Wir müssen den Ball lange in den eigenen Reihen halten und taktisch gut arbeiten. Das heißt, weniger Tempo und gut überlegte Aktionen, sagt Hüttemann.

Da der Erste aus Oberaden zudem uneinholbar auf Platz eins steht, kann der Trainer seine letzten Spiele ohne Druck genießen. Einen Wunsch hat er allerdings noch: "Oberaden ist im Moment das Maß aller Dinge. Deswegen wäre es schön, wenn wir sie in unserem letzten Heimspiel noch einmal ärgern könnten und ihnen einen Punkt abluchsen.

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