Volleyballerinnen vom TV Werne trainieren wieder - mit zwei Neuzugängen

Volleyball

Lange mussten die Spielerinnen des TV Werne darauf verzichten, ihrem Hobby nachzugehen. Eine Volleyballerin ist in der nächsten Saison nicht mehr dabei. Zwei Neuzugänge sollen sie ersetzen.

Werne

, 30.06.2021, 15:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jana Reininghaus wird die Volleyballerinnen vom TV Werne verlassen.

Jana Reininghaus wird die Volleyballerinnen vom TV Werne verlassen. © Christian Greis (A)

Mannschaftssport war während des zweiten Lockdowns undenkbar. Sport in der Halle noch viel weniger. Doch jetzt ist beides wieder möglich. Und die Volleyballerinnen des TV Werne haben die Chance direkt genutzt, wieder ins Training einzusteigen.

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Monatelang mussten sich die Oberliga-Spielerinnen - wie auch alle anderen Mannschaftssportler - ohne ihr Hobby fit halten. Seit wenigen Wochen sind die Volleyballerinnen des TVW nun zurück im Mannschaftstraining. Nach einer Einheit im Sand trainieren sie nun erstmal wieder in der Halle. „Endlich sind wir wieder beim Training. Wir haben auch Bedarf, wieder was zusammen zu machen“, sagt Trainer Bronek Bakiewicz.

So schön dies für die Volleyballerinnen sei, müssen sie dennoch auch den Abgang einer wichtigen Spielerin verkraften. Jana Reininghaus verlässt die Wernerinnen, da sie nach Paderborn zieht. „Das ist schade für uns. Mit Jana verlieren wir eine ganze Menge in der Mitte“, erklärt Bakiewicz.

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Hinzu kommt, dass Mira Struwe dem TVW zwar erhalten bleibt, aber weil sie in Bochum wohnt und studiert wohl nur einmal die Woche zum Training kommen kann.

Um mögliche Ausfälle passend zu kompensieren, haben die Volleyballerinnen deshalb auch zwei neue Spielerinnen verpflichtet. Kim Varlemann kommt vom TuS Bönen, wo sie als Mittelblockerin gespielt hat - also die Reininghaus-Position. „Damit werden wir versuchen, Jana zu ersetzen. Das wird nicht einfach, das ist uns allen klar“, sagt Bakiewicz.

Zwei Neuzugänge sollen Abgang ersetzen

Der zweite Neuzugang ist Lisa Krüger, die vom ASV Senden nach Werne wechselt. „Da war es sehr unklar, ob Senden nächstes Jahr eine Mannschaft zusammenbekommt“, so der Trainer. Der ASV ist eigentlich Gegner der Wernerinnen in der Oberliga 2. Krüger hat in Senden ebenfalls als Angreiferin gespielt. Ebenfalls fest dabei ist nun die Jugendspielerin Leia Budde.

Zwar plant Bronek Bakiewicz schon die Saison. Bis es dann aber endlich losgeht, vergehen noch ein paar Monate. Erst Mitte oder Ende Oktober sollen laut Verband die ersten Oberliga-Spiele stattfinden.

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Deswegen trainieren die Frauen zwar wieder, aber noch nicht im Pensum einer Vorbereitung. „Wir machen gerade ein bisschen was zur Zusammengehörigkeit und nicht wirklich für die Fitness. Wir wollen erstmal Spaß haben“, so Bakiewicz. Mitte Juli geht es dann richtig los für die Spielerinnen mit der Vorbereitung.

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