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Von Beerbaum bis Haßmann - das sind die Favoriten beim Großen Preis von Lenklar

Reiten

Das mit 40.000 Euro dotierte Hauptspringen lockt Ostermontag bei den Lenklarer Reitertagen die Stars der Szene an. Olympiasieger, Weltmeister, Europameister sind einige im Parcours.

Werne

, 19.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Von Beerbaum bis Haßmann - das sind die Favoriten beim Großen Preis von Lenklar

Ludger Beerbaum gehört zu den Stars der Szene. © Dominik Gumprich

Erstmals in 39 Jahren ist der Große Preis der Lenklarer Reitertage ein Vier-Sterne-S-Springen. Am Ostermontag ist das Championat der Höhepunkt des zehntägigen Reitspektakels auf der Anlage Gripshöver in Werne. Stars der Szene werden kommen, gelockt von einem Gesamt-Preisgeld von 40.000 Euro, das es so auch noch nie gegeben hat.

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Kurzfristig hatte unter der Woche auch Ludger Beerbaum (56) aus Riesenbeck sein Kommen angekündigt. Bei sieben Olympia-Teilnahmen holte Beerbaum vier Mal Olympia-Gold. Und Weltmeister ist er auch. Die Lenklarer Reitertage haben also wieder einen echten Star der Szene gewonnen. Im Feld beim Großen Preis ab 15.30 Uhr auf dem Springplatz am Martinsweg sind auch Beerbaums Bereiter Christian Kukuk und Eoin McMahon aus Irland. Je nachdem, welches Pferd sie unter dem Sattel haben, kommen auch sie als Sieger infrage.

Von Beerbaum bis Haßmann - das sind die Favoriten beim Großen Preis von Lenklar

Toni Haßmann ist immer ein Kandidat auf den Sieg in Lenklar. Drei Mal gewann der Rekordgewinner. © Dominik Gumprich

Toni Haßmann ist der Rekordgewinner in Lenklar

Aber auch weitere prominente Reiter sind dabei: etwa die Europameister Katrin Eckermann (Kranenburg), die in Lenklar 2015 gewann, und Johannes Ehning (Borken). Rekordgewinner Toni Haßmann (Lienen), der drei der letzten fünf Großen Preise abräumte, könnte seinen Titel-Vorsprung noch ausbauen. Vergangenes Jahr verhinderte Jens Baackmann (Münster) den Hattrick. Auch dieses Jahr ist Baackmann wieder dabei.

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Jens Baackmann gewann im Vorjahr den Großen Preis. © Dominik Gumprich

Nicht zu vergessen: Nationenpreisreiterin Kathrin Müller (Voßwinkel) und Marco Kutscher (Bad Essen), der 2004 Olympia-Bronze holte, mit seiner Lebensgefährtin Eva Bitter. Bitter ist sechsfache Deutsche Meisterin. Gerrit und Max Nieberg führen ebenfalls bekannte Namen in den Parcours.

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Favoriten gibt es reichlich, findet auch Herberns Springreiterin Marie Ligges. Festlegen will sich die 20-Jährige nicht, die sich beim Amazonentag am Donnerstag selbst zum Geburtstag beschenkt hatte. „Es gibt sehr viele gute Reiter, die nach Werne kommen. Es wird sehr spannend“, sagte Ligges, die erst Sonntag nach dem Drei-Sterne-S die Entscheidung fällt, ob sie am Ostermontag auch den Großen Preis reitet. „Es steht immer noch nicht fest“, so Ligges.

Lutz Gripshöver ein Favorit unter vielen

Möglicherweise ist Gastgeber Lutz Gripshöver vom RV St. Georg Werne dann der einzige heimische Reiter im Parcours. Er kann sich nach 2002 und 2005 Hoffnungen auf den dritten Heim-Coup seiner Karriere machen.

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Lutz Gripshöver, hier mit Bellini Royal, ist schon einige Prüfungen auf dem Springplatz in diesem Jahr gegangen. © Marcel Schürmann

Aber vielleicht macht es ja auch ein Youngster wie Marius Brinkmann (Lüdinghausen) oder Shootingstar Lars Volmer (Legden). Rund 60 Reiter wollen den Hauptpreis von 12.500 Euro abräumen.

Insgesamt gibt es am Finalwochenende zehn Springen der schwierigen Kategorie sowie bei den Zuschauern beliebte Jump&Drive, bei dem die Reiter erst mit dem Pferd und anschließend in einem Auto durch den Parcours müssen.

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