Wacker, Laabs und Ligges greifen in Riesenbeck an

Reitsport: Deutsche Meisterschaft

Heimisches Reittrio auf Meisterschaftskurs: In Marie Ligges (RV von Nagel Herbern), Kathrin Wacker und Luna Laabs (beide RV St. Georg Werne) starten am Wochenende in Riesenbeck auf der Anlage des Olympia-Bronze-Gewinners Ludger Beerbaum gleich drei Lokalmatadore bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren.

WERNE

, 18.08.2016, 17:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wacker, Laabs und Ligges greifen in Riesenbeck an

Marie Ligges (l-r), Luna Laabs und Kathrin Wacker im Einsatz.

Die ersten Prüfungen stehen bereits am Freitagvormittag, 19. August, an: Luna Laabs eröffnet um 8 Uhr als erste der drei Reiterinnen die Meisterschaft. Die für den RV St. Georg startende Dressurreiterin aus Ahlen geht in der Zwei-Sterne-Pony-Dressurprüfung der Klasse L (Trense) mit ihrem Pony Carlos an den Start.

Weitere Prüfungen die Laabs geht, folgen am Samstag, 9 Uhr (Zwei-Sterne-Pony-Dressurprüfung Klasse L Trense) und Sonntag, 10.30 Uhr (Finale Zwei-Sterne-Pony-Dressurprüfung Klasse L Trense).

Kathrin Wacker und Marie starten ab 13 Uhr mit der Ein-Sterne-S-Springprüfung. Samstag ab 10.30 Uhr geht es mit einer weiteren Ein-Sterne-S-Prüfung weiter. Beide Reiterinnen haben ein klares Ziel: Sie wollen am Sonntag dabei sein. Beim Finale, wenn bei der Zwei-Sterne-S-Springprüfung die besten Reiter der Meisterschaften gegeneinander antreten. „Hier fängt alles bei S an. Das ist viel schwieriger. Aber das Finale ist das Ziel“, sagt Wacker, die mit der neunjährigen Westfalen-Stute Viola an den Start geht.

Einfache Rechnung: zwei Nuller – und Wacker wäre dabei. „Ja, wahrscheinlich reicht auch ein Fehler, um in das Finale zu kommen“, sagt sie. Das Finale, ein Zwei-Sterne-S-Springen, wäre dann noch einmal eine Nummer größer: Bei den Lenklarer Reitertagen blieb Viola bei einem solchen Springen sogar schon fehlerfrei. Dennoch sieht Wacker sich als Außenseiterin.

„Es gibt Reiter, die mehr Erfahrung haben als ich und die mehr Pferde über diese Klassen reiten“, sagt sie, obwohl das Springen in Riesenbeck bereits die zweite DM-Teilnahme mit den Großpferden für die 17-jährige Reiterin des RV St. Georg Werne ist.

Ambitioniert zeigt sich auch Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern, die mit Curly Sue, einer achtjährigen Stute, versuchen wird, die S-Springen zu meistern. „Curly Sue ist sehr gut drauf. Wir haben am Mittwoch noch Sprünge geübt und die Gymnastik verbessert. Unser Ziel ist es, weit vorne dabei zu sein und in allen vier Runden möglichst ohne Fehler zu bleiben“, sagt die Herbernerin.

Die Wahl fiel auf Curly Sue, weil sowohl Cassandra als auch Congress noch verletzt sind. Gute Neuigkeiten gibt es aber bei Congress: „Er trainiert schon wieder. Er kann traben und galoppieren“, sagt Marie Ligges.

Die Deutschen Meisterschaften kommen für den zehnjährigen Schimmel-Hengst allerdings noch viel zu früh.