Wacker überrascht sich mit Platz vier in Balve

Reiten

Als 13. Paar von 38 Startern gingen Kathrin Wacker (RV St. Georg Werne) und die neunjährige Stute Viola in den Parcours. Nach 61,14 Sekunden blieb die Uhr stehen. Fehlerfrei war das Duo beim Junioren-Förderpreis in Balve durch den Parcours gerast. „Das wird wohl nicht für eine Platzierung reichen“, sagte sie direkt im Anschluss. Die 17-Jährige behielt nicht recht.

BALVE

, 05.06.2016, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wacker überrascht sich mit Platz vier in Balve

Kathrin Wacker zeigte in Balve beim Junioren-Förderpreis eine gute Leistung und schnappte sich Platz vier.

Nur noch ein Reiter schob sich in der Ein-Sterne-S-Prüfung an Wacker vorbei. Die Südkirchenerin landete am Ende auf dem vierten Platz und holte sich in der Ehrenrunde noch riesigen Applaus der Zuschauer ab.

Wacker und Viola nahmen in Balve sicher die Hindernisse, die große Zuschauermenge am Ort der Deutschen Meisterschaft machte Reiter und Pferd keine Probleme, auch nicht der Teich in der Mitte des Parcours. „Viola hat nicht geguckt, sich voll konzentriert und sich nicht ablenken lassen“, so Wacker. Sie betitelte ihren Ritt als „fast optimal“.

Um sich für das Finale des Junioren-Förderpreises in Münster zu qualifizieren, hat es für Wacker nicht ganz gereicht. „Es gibt aber noch Qualifikationsturniere. Vielleicht klappt es dann. Es wäre schön, in Münster dabei zu sein.“ Um definitiv in der Domstadt antreten zu dürfen, hätte Wacker in Balve unter die erste Drei kommen müssen. Durch ihren vierten Rang besteht aber die realistische Möglichkeit, in das Finale nachzurücken.

Das Ticket für Münster hat Marie Ligges (RV von Nagel Herbern) schon in Borken gelöst. Sie hatte die Qualifikationsprüfung dort gewonnen. In Balve leistete sich die 17-Jährige mit dem zehnjährigen Hengst Congress einen Abwurf am dritten Hindernis und landete auf Platz 20.

„Alles gut. Das war ein leichter Fehler. Ansonsten ist Congress sehr gut gesprungen“, sagte Ligges. Nach ihrem frühen Fehler drückte sie auch nicht mehr aufs Tempo. „Es ging darum, sicher zu springen und Routine zu sammeln.“

Die Prüfung für Nachwuchsreiter, die 1989 oder später geboren sind, gewann Gerrit Nieberg (RV Hubertus Wolbeck), Sohn des Olympiasiegers Lars Nieberg. Gerrit Nieberg benötigte mit Quibelle de la coeur 57,99 Sekunden für den Parcours.

Kathrin Wacker und Marie Ligges treffen sich in dieser Woche schon wieder auf dem selben Turnier. Beide starten bei den Future-Champions in Hagen am Teutoburger Wald.

Lesen Sie jetzt