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Wer wird Wernes Sportfreund des Jahres 2016?

Stimmen Sie ab!

Werner Sportvereine ohne die Arbeit von Ehrenamtlichen? Unvorstellbar. Um die Arbeit der freiwilligen Helfer zu würdigen, verleihen die Ruhr Nachrichten und der Stadtsportverband auch 2016 wieder den Titel "Sportfreund des Jahres". Hier können Sie noch bis Montag (16. Januar) abstimmen, wer der drei Nominierten den Titel dieses Jahr bekommen soll.

WERNE

, 30.12.2016 / Lesedauer: 4 min

Bereits zum viertel Mal verleihen die Ruhr Nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband einen Preis für Ehrenamtler in Werner Sportvereinen: den Sportfreund. Auf den Aufruf, Vorschläge für verdiente Ehrenamtler der Stadt einzuschicken, gab es viele Reaktionen. Etliche Namen standen nach dem Einsendeschluss auf der Liste. Drei davon sind von einer Jury bestehend aus Stadtsportverband und Ruhr Nachrichten für die Endausscheidung nominiert worden.

Zu den Nominierten in diesem Jahr gehören:  Barbara Olschewski  (61), Trainerin und langjährige erste Vorsitzende der Handballabteilung des TV Werne, Thomas Volkenrath (51), Jugend- und Frauentrainer beim Werner SC, und Gregor Korte, Leichtathletiktrainer beim TV Werne.

Alle drei Nominierten stellen wir Ihnen hier vor. Bis zum 16. Januar sind alle Werner aufgerufen, über dieses Formular für ihren Favoriten abzustimmen:

 

 

Und das sind die Nominierten: 

Barbara Olschewski 

Über 40 Jahre lang ist Barbara Olschewski für die Handballer des TV Werne aktiv. Mit 20 Jahren war die heute 61-Jährige Teil der aller ersten Damenmannschaft der Werner Handballer. Zwölf Jahre spielte sie aktiv Handball, wegen der Kinder habe sie damals aufgehört, sagt sie. Doch dem Verein hielt Olschewski weiter die Treue. „Handball beim TV Werne“, sagt sie, „war für mich wie eine zweite Familie.“ So wundert es auch nicht, dass sie über die Sportart ihren Ehemann kennengelernt hat und auch ihre Kinder früh das Handballspielen lernten.

Nachdem sie während ihrer aktiven Laufbahn bereits die Aufgaben der Damenwartin übernahm und für fünf Jahre das Amt der Geschäftsführerin ausübte, rutschte sie durch ihre Kinder „irgendwie weiter rein“, sagt sie.

Bis heute trainiert Olschewski die Minis, übt mit ihnen Koordination und Motorik. 18 Jahre lang leitete sie an der Uhland- und der Wiehagenschule eine Handball-AG, nur im vergangenen Jahr kam sie nicht zu Stande. Wenn es aber nach ihr geht, darf das Angebot in 2017 gerne wieder anlaufen.

Im Vorstand bekleidete sie die Ämter der Jugendwartin und der ersten Vorsitzenden. Heute, sagt sie, sei sie mit 61 Jahren langsam auf dem Rückweg. So betreut sie neben den Minis noch die Passstelle des Vereins. Warum sie über 40 Jahre lang den Handballern die Treue hielt: „Mannschaftssport – das bringt es einfach“, sagt sie. Es sei vor allem der Zusammenhalt, der ihr viel Spaß machen würde. 

Thomas Volkenrath

Angefangen hat bei Thomas Volkenrath alles im Jahr 2005: Als Co-Trainer unterstütze er die E-Jugend des Werner SC, in der auch seine Tochter spielte. Seitdem ist er dem Verein treu geblieben und durchlief alle darauffolgenden Mädchen-Jugenden. Die meiste Zeit in unterstützender Form, „das letzte Jahr in der U17 bin ich dann als Trainer eingesprungen“, sagt der 51-jährige Volkenrath. Seit zweieinhalb Jahren ist er nun Cheftrainer der ersten Frauenmannschaft. Für die Jugendarbeit begeistert er sich aber schon länger. So war er, bevor er 1994 nach Werne zog, bei den Handballern von Westfalia Bochum ehrenamtlich tätig. Dass er nun Trainer einer Frauenmannschaft ist, „war gar nicht so beabsichtigt“, sagt er.

Allerdings ist der Frauenfußball beim Werner SC eng mit Volkenrath verknüpft, denn erst durch sein Engagement als Trainer vor zwei einhalb Jahren kann der Werner SC überhaupt wieder eine Frauenmannschaft anbieten. So hat er auch mit Unterstützung fleißig in den Werner Schulen die Werbetrommel gerührt. „Da standen auf einmal 70 bis 80 Mädchen“, sagt er, „damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet.“

Volkenrath sagt selbst, dass er, nachdem er mit den Grundstein gelegt hat, mit viel Herzblut an der Frauenmannschaft hängt. So soll es auch für die Frauen bald etwas weiter nach oben gehen, sollen sie etwas erfolgreicher spielen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber „ich habe sehr viel Geduld“, sagt Volkenrath. 

Gregor Korte

Seit rund zehn Jahren steht Gregor Korte auf dem Leichtathletikplatz und trainiert Kinder im Alter von acht bis neun Jahren. Vor allem, seitdem er beim TV Werne die Umsetzung eines neuen Konzeptes des Deutschen Leichtathletikverbandes vorangetrieben hat, ist es auch ordentlich voll um ihn herum. 28 Kinder sind insgesamt angemeldet, meist sind es 21, die gleichzeitig im Sommer am Montag und am Dienstag zum Training kommen. Doch auch im Winter trainiert Korte seine Kinder unter freiem Himmel, da sie keine Hallenzeit bekommen haben. „Zumindest, wenn es das Wetter zulässt“, sagt er.

Dem Leichtathleten Korte, der anfangs mit dem Laufen nur einen Ausgleich neben seinem Job suchte, macht sein Sport „totalen Spaß“, wie er sagt. Es sei ein enorm toller Sport, auch für Kinder. „Die Kinder müssen Spaß haben“ – das ist ihm wichtig. Dabei würde auch das geänderte Konzept helfen: „Die Kinder treten als Team auf“, sagt er, „jeder hat seine Stärken – sie ziehen sich mit.“ Und die Idee findet bei den kleinen Leichtathelten viel Anklang. So stellen die Acht- und Neunjährigen mittlerweile nicht nur die mitgliederstärkste Altersgruppe, sondern gewannen bei den Jungen und den Mädchen in der 4x50 Meter Staffel die Kreismeisterschaft.

Auch wenn es nicht immer einfach sei, die einzelnen Kinder jeweils dort abzuholen, wo sie stünden, bereiten die meisten Trainingsabende nicht nur den Kindern große Freude – vor allem auch dem Trainer.

 

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