Werner Junge übernimmt im Sommer die LippeBaskets

Basketball: Oberliga

Nach nur einer Saison verlässt Trainer Tomislav Bevanda wieder die Oberliga-Basketballer der LippeBaskets Werne. Sein Nachfolger wurde am Mittwochabend präsentiert. Es ist ein guter Bekannter: Der 31-jährige Christoph Henke wird im Sommer neuer Headcoach des Teams.

WERNE

, 04.03.2015, 20:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christoph Henke (l.) steht dem TVW nach einem Kreuzbandriss erst zur Saison 12/13 wieder zur Verfügung.

Christoph Henke (l.) steht dem TVW nach einem Kreuzbandriss erst zur Saison 12/13 wieder zur Verfügung.

„Es war mit Tomislav Bevanda so ausgemacht, dass er uns nur eine Saison hilft. Er ist Profitrainer. Da war es klar, dass er uns nicht langfristig zur Verfügung stehen wird“, erklärt Jens König, Sportlicher Leiter der LippeBaskets.

König hofft jetzt, dass er in Christoph Henke eine langfristige Lösung gefunden hat. König wollte Henke schon vor dieser Spielzeit verpflichten, der hatte aber schon beim UBC Münster zugesagt. Seit zwei Jahren ist er dort für die Jugendbundesliga-Mannschaft in der JBBL verantwortlich.

Kreuzbandriss

Henke ist ein Werner Junge. Er hat hier mit zwölf Jahren das Basketballspielen angefangen. Damals unter Jens König. Henke war später ein wichtiger Bestandteil der ersten Seniorenmannschaft in der 1. Regionalliga. Er hat den damaligen TV Werne in der Spielzeit 2006/07 sogar als Spielertrainer in der 2. Regionalliga angeführt.

Er wechselte dann zum UBC Münster, nach Wulfen und nach Hamm, bevor er als Spieler wieder nach Werne zurückkam. Ein Kreuzbandriss im Dezember 2011 beendete seine Spielerkarriere und er stieg intensiver ins Trainergeschäft ein. Erst als Jugendcoach und Trainer der 2. Mannschaft in Werne, später beim UBC Münster in der Jugendbundesliga. Jetzt kehrt er zurück.

Kein Bruch

„Es schließt sich ein Kreis. Ich bin froh, dass er uns zugesagt hat“, sagt König. Mit Henke will der Klub wieder mittelfristig in die 2. Regionalliga. Aber auch im Jugendbereich soll Henke sein großes Basketballwissen vermitteln. Er wird die Jugendtrainer weiterbilden. Es ist auch angedacht, dass er in der kommenden Spielzeit zusammen mit Cajus Cramer die U 16 coacht. Der Verein überlegt, ob das Team für die Qualifikation zur NRW-Liga angemeldet wird, weil einige Talente in dem Team schlummern.

„Ich freu mich auf die neuen Aufgaben. Es ist schön wieder nach Hause zu kommen“, sagt Henke. Er lebt nur 100 Meter von der Ballspielhalle entfernt. Arbeit als Unternehmensberater in Münster. Den ersten intensiven Kontakt zur Mannschaft nimmt er nach den Osterferien auf, dann wird er mit ins Trainingsgeschehen einsteigen, sich mit Bevanda über das Team austauschen.

Meinert ist froh

„Es wird keinen großen Bruch in der Spielphilosophie geben“, sagt Henke. Er bevorzugt wie Bevanda auch das Spiel mit vier Außen und einem Innen. Ein Vorteil ist es für ihn, dass er die meisten der Spieler selbst schon trainiert hat. Auch den Kapitän Frederic Meinert. „Ich bin froh, dass Christoph zurück ist. Er wird uns schon einiges beibringen“, sagt Meinert.

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