Werner SC: Bakiewicz und Bakiewicz sind sich einig

WERNE Ein "Duell der Generationen" stand zwischen der zweiten und dritten Volleyball-Mannschaft des Werner SC an. Die "Erste" hatte CVJM Heeren-Werve zu Gast. Die Spiele im Überblick.

von Von Diana Fante

, 20.01.2009, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thomas Pieles schmettert am Block mit Maik Wlodarsch (64) und Tim Wachno (63) vorbei, David Radstaak (38) sichert das Feld.

Thomas Pieles schmettert am Block mit Maik Wlodarsch (64) und Tim Wachno (63) vorbei, David Radstaak (38) sichert das Feld.

Herren-Bezirksliga

Gut gespielt und dennoch verloren: Dies war das Fazit von WSC-Trainer Markus Rehkämper nach dem 1:3 (16:25,23:25,25:12,22:25) gegen die zweite Mannschaft aus dem Kamener Vorort. Erneut machten einige Krankheitsfälle die Siegeschancen zu Nichte.

Gegen Heeren-Werve leisteten sich die WSCler neben vielen guten Aktionen einfach auch zu viele Eigenfehler. Da auch das Nervenkostüm der jungen Werner nicht das Beste ist, gelang es ihnen nicht, in kritischen Situationen zu bestehen. Das ließen sich die abgeklärten und erfahrenen Herren aus Heeren-Werve nicht entgehen und zogen davon. An der Tabellensituation ändert die Niederlage nichts, da auch die anderen Abstiegskandidaten Niederlagen kassierten. So lässt der WSC immer noch vier Mannschaften hinter sich.

Herren-Bezirksklasse

Am Freitag trafen die "Oldies" vom WSC III als Tabellenführer auf ihre jungen Vereinskameraden und Söhne aus der "Zweiten". Vater Hardy und Sohn David Ackers auf der einen Seite, der Junior der Familie, Simon Ackers auf der anderen Seite. Der Spielertrainer der "Dritten", Bronek Bakiewicz, hatte ebenfalls zwei familieninterne Konkurrenten zu "bekämpfen": Seinen Sohn Juri Kollhoff und sein Bruder Janek Bakiewicz, der eigens für das Match aus Eindhoven anreiste, um den WSC II zu coachen.

Auch wenn sich die hoch favorisierten alten Herren letztlich mit 3:2 (22:25, 26:24, 21:25, 25:21, 15:12) durchsetzten: Mit einem derartigen jugendlichen Widerstand haben sie wohl nicht gerechnet. Die "Jungen" lieferten starke Aktionen im Rückraum und sicherten sich so auch den ersten Satzpunkt. Erfahrung setzte sich schließlich durch Das frische Spiel konnte sie erhalten und gingen nach dem Satzausgleich erneut in Führung. Ein knapper Tie-Break-Sieg für den WSC III, dann der Entscheidungssatz. Hier setzte sich die Erfahrung mit drei Punkten durch. In der gesamten Partie erreichten die WSC III-Herren nur zwei Ballpunkte mehr als ihre jungen Söhne und Kollegen. Die Trainer Bakiewicz und Bakiewicz waren sich einig: Hier war viel Glück im Spiel.

Da der Tabellenzweite Dortmund seine Partie verlor, ruht der WSC III jetzt mit einem satten Vierpunktevorsprung an der Tabellenspitze. Die Chancen auf die Meisterschaft und den Aufstieg stehen also gut.

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