Werner SC: Charakterspiel der anderen Art

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC kam der Bitte Dorsten-Hardts nach und stimmte der Vorverlegung des Duells auf Samstag, 20. Oktober, zu. Für Coach Müller ein besonders Spiel.

Werne

, 19.10.2018, 19:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner SC: Charakterspiel der anderen Art

Auf Zoran Martinovic und den Werner SC wartet ein Charaktertest. © Sascha Keirat

Für den Werner SC läuft es momentan sehr gut in der Fußball-Landesliga. Zehn Punkte holte der WSC aus den vergangenen fünf Partien. Zwei Siege in Folge unterstreichen die starke Form des WSC. Bereits am Samstagnachmittag, 20. Oktober, empfängt der WSC um 15 Uhr den Vorletzten SV Dorsten-Hardt im Lindert.

Die derzeitige Form der Werner steht im krassen Gegensatz zu den Leistungen, die sie in der vergangenen Saison gegen Dorsten-Hardt gezeigt hat. Beide Spiele gingen verloren: das Hinspiel mit 2:4, das Rückspiel mit 2:3. „Die haben uns nicht so gelegen“, sagt WSC-Mittelfeldspieler Mondrian Runde. „Wir haben da aber auch in beiden Spielen zu viele individuelle Fehler gemacht.“

Runde fällt aus

Runde ist am Samstag nicht dabei. Er hatte sich am vergangenen Spieltag gegen die SG Borken (3:1) eine Oberschenkelzerrung zugezogen. „Mal schauen, ob ich Ende nächster Woche wieder ins Training einsteigen kann“, erklärt Runde. Ebenfalls angeschlagen gingen Robin Przybilla und Joel Simon aus der vergangenen Begegnung. Beide können aber am Samstag auflaufen. Nicht mit dabei gegen Dorsten-Hardt sind Jawad Foroghi (fünfte Gelbe), Dominik Hennes (Rotsperre) und Jorma Hoppe, der privat verhindert ist.

Weniger Druck

Für ihren Coach ist die Partie gegen Dorsten-Hardt besonders interessant: „Wir haben zum ersten Mal ein Charakterspiel der anderen Art. Zuletzt mussten wir unbedingt Punkten. Jetzt haben wir nicht mehr so einen Druck. Wollen aber natürlich trotzdem punkten. Mal schauen, wie die Mannschaft damit umgeht“, sagt Lars Müller.

Tabellarisch, der Werner SC steht auf Rang acht mit 15 Punkten, könne man eine Niederlage verkraften. „Grob fahrlässig dürfen wir aber natürlich nicht agieren. Die Spieler müssen es wollen, müssen vom Kopf her fit und bereit sein“, so Müller.

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