Werner SC lässt sich mit den Toren Zeit

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC hat den Vorsprung auf die Abstiegsregion auf nunmehr neun Zähler gesteigert. Beim 2:0-Sieg gegen den VfB Hüls brauchte es allerdings Geduld.

Werne

, 11.11.2018, 20:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC lässt sich mit den Toren Zeit

Niclas Beckerling (l.) erzielte nach Vorarbeit von Daniel Durkalic das 2:0 für den Werner SC beim VfB Hüls. © Dominik Gumprich

Nichts anbrennen lassen hat der Fußball-Landesligist Werner SC im Auswärtsspiel beim VfB Hüls. Dafür lief es eine Halbzeit lang eher schleppend in der Vorwärtsbewegung. Die Tore zum 2:0-Erfolg fielen folgerichtig erst nach der Pause.

Dass der WSC nicht schon in den ersten 45 Minuten zum Torerfolg kam, lag laut WSC-Trainer Lars Müller am Passspiel in der Offensive: „Durch schlechte Pässe haben wir uns viele gute Möglichkeiten verbaut“, so Müller. Einzige Chance vor der Pause war der Schuss von Daniel Durkalic, der knapp am langen Pfosten vorbeiflog. „Das hat uns aber nicht wehgetan. Defensiv haben wir alles unterbunden.“

Müllers Ansprache fruchtet

In der Kabine erinnerte Wernes Coach seine Spieler an ihre Stärke. „Wir wussten, dass wir mehr machen müssen. Wir wussten aber auch, dass wir dazu in der Lage sind“, erklärt Müller. Mit seiner Ansprache traf der Trainer anscheinend genau die richtigen Worte. Die Offensivmaschinerie des WSC lief nach und nach an. Vor allem Daniel Durkalic und Jannik Prinz sorgten auf den Außenbahnen für viel Alarm. So entstand jetzt auch eine Vielzahl an Chancen. Henry Poggenpohl erzielte ein Abseitstor, Durkalic versuchte es mit einem Volleyschuss. Das waren die ersten Vorzeichen, bis der Ball im Netz zappelte.

Beim 1:0 für Werne ließ Prinz zwei Gegenspieler am Strafraum stehen, der dritte wusste sich nur mit einem rüden Foul zu behelfen. Zum Glück für den WSC ließ der Schiedsrichter weiterspielen, den Vorteil nutzte Yannick Lachowicz, bei dem der Ball nach dem Foulspiel an Prinz landete. Um den Ball aus 18 Metern unter die Latte zu dreschen, musste Lachowicz aber erst den am Boden liegenden Prinz umkurven.

Einwechslung sorgt fürs 2:0

Das 2:0 erzielte der kurz zuvor für Jussef Saado ins Spiel gekommene Niclas Beckerling. Daniel Durkalic setzte sich auf der Außenbahn gut durch und legte zurück auf den mitgelaufenen Beckerling, der nur noch einschieben musste. „In der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge sehr viel besser gemacht als in der ersten Halbzeit“, lobt Müller. Deshalb sei der Sieg aus seiner Sicht auch verdient. Hüls konnte dem Werner SC am Sonntag nicht das Wasser reichen.

Dementsprechend lässt der VfB auch in der Tabelle Federn – hat jetzt den ersten Absteigsplatz inne. Davon ist der Sport-Club aus Werne jetzt neun Zähler entfernt. Der WSC ist einer von vier Klubs, die 20 Punkte auf dem Konto haben. Der Abstand nach ganz oben auf Platz drei beträgt sogar nur vier Punkte. Daran denkt Lars Müller aber nicht. Die Liga sei zu ausgeglichen; jeder könne jeden schlagen. „Wir schauen weiter nach unten.“

Werner SC: Hoppe - Martinovic, Link, Stöver, Y. Lachowicz, Saado (71. Beckerling), Durkalic (88. C. Lachowicz), Poggenpohl, Oh, Prinz (76. Runde), Simon

Tore: 0:1 Y. Lachowicz (74.), 0:2 Beckerling (86.)

Gelb-Rot: Hüls (64.) wegen wiederholtem Foulspiels

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