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Werner SC macht einen Fehler zu viel

Fussball Landesliga 4

Der Werner SC hat sich gegen den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus einen Fehler geleistet. Und der war spielentscheidend. Die Spieler der Westfalia feierten einen „dreckigen“ 1:0-Sieg.

Werne

, 17.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Werner SC macht einen Fehler zu viel

Hier fällt das 1:0 für Westfalia Kinderhaus: Moritz Knemeyer (l.) zieht aus 15 metern unhaltbar ab. WSC-Abwehrspieler Zoran Martinovic kommt zu spät. © Dominik Gumprich

Fehler passieren eben, meint Lars Müller, Coach des Fußball-Landesligisten Werner SC. Dass sie meist direkt bestraft werden ist Teil des Spiels. Die Partie zwischen dem WSC und Westfalia Kinderhaus war eigentlich auf dem Weg dahin, ein Unentschieden zu werden. Bis zur 52. Minute.

Wernes Henry Poggenpohl hatte den Ball im Mittelfeld vertendelt. Und plötzlich ging alles ganz schnell. Während das Spiel zuvor eher dahin plätscherte und bis auf wenige Szenen eher taktisch geprägt war, schaltete der Gegner nach Poggenpohls Fehler blitzschnell. Im Hochgeschwindigkeitstempo trieb Moritz Knemeyer den Ball nach vorne - Abwehrspieler Zoran Martinovic konnte ihn nicht stoppen. Und dann traf Knemeyer den Ball auch noch perfekt, der unhaltbar im Tor einschlug.

„Wir haben gut gestanden“

„Wir haben sonst nur wenig zugelassen, haben gut gestanden“, sagte Müller. Seine Mannschaft hätte sich gegen eine sehr gute Mannschaft gut geschlagen. Und die Müller-Elf hatte selbst auch Torchancen - sehr gute sogar.

Zum Beispiel Jannik Prinz in der 37. Minute. Seinen Schuss lenkte Kinderhaus-Keeper Rene Steinke an die Latte, von da prallte er zurück, ganz knapp vor die Torlinie. Direkt nach dem Rückstand hätte der WSC möglicherweise einen Elfmeter bekommen müssen. Zumindest sah das Lars Müller so: „Henry bekommt im Sechzehner einen Fuß an den Kopf. Für mich ist das ein Foul“, sagte Wernes Coach. Andere Zuschauer meinten, es hätte ein Handspiel vorgelegen. Das Durcheinander in dieser Szene nach einer Ecke für den WSC war jedenfalls groß.

Behrens trifft das leere Tor nicht

Aber auch der Tabellenzweite aus Münster hatte Tormöglichkeiten. Jorma Hoppe im WSC-Gehäuse zeigte, dass er ein sicherer Rückhalt ist. In der 63. Minute blieb er Sieger im Eins-gegen-Eins, den Abpraller setzte Westfalias Corvin Behrens über das leere Tor - aus sieben Metern. „Das war eine tausendprozentige Chance“, sagte Westalias Coach Marcel Pielage.

Kinderhaus‘ Coach musste die letzten 24. Minuten zittern. Gerrit Göcking sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. „Wir haben das aber am Ende gut runtergespielt“, meinte Pielage. Werne hingegen konnte die Überzahl nicht nutzen. Die langen Bälle in die Spitze landeten viel zu oft beim Gegner - einige pflückte auch der Keeper runter. „Da war Werne etwas einfallslos. Wir haben verdient gewonnen“, so Pielage.

„Überzahl sauberer ausspielen“

Sein Gegenüber sah das anders. Müllers Meinung nach hätte sein Team einen Punkt verdient gehabt. „In Überzahl hätten wir das sauberer ausspielen müssen, das müssen wir uns vorwerfen.“ Im Vergleich zum Hinspiel, als der WSC mit 0:5 unterging, war die Leistung jetzt tatsächlich deutlich ansprechender.

Landesliga 4

Werner SC - Westfalia Kinderhaus 0:1 (0:0)

Werner SC: Hoppe - Martinovic, Link, Stöver, Lachowicz, Saado, Durkalic, Poggenpohl (64. Przybilla), Schuster, Holtmann (76. Beckerling), Prinz

Tore: 0:1 Knemeyer (52.)

Gelb-Rot: Göcking (66./Westfalia) wegen wiederholtem Foulspiel

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