Werner SC meisterlich - Aufstieg in die Landesliga ist perfekt

Volleyball Bezirksliga

Die Bezirksliga-Herren des TV Werne haben mit 3:0 gegen Verfolger Fröndenberg gewonnen und so die Meisterschaft festgezurrt. In der kommenden Saison schlägt die Truppe in der Landesliga auf.

von Juri Kollhoff

Werne

, 24.03.2019, 16:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC meisterlich - Aufstieg in die Landesliga ist perfekt

Die Meistermannschaft: (hinten, v.l.) Bernhard Kruse, Jonas Lembcke, Bronek Bakiewicz, Stephan Hoppe und Robert Zurwieden sowie (vorne, v.l.) Philipp Jankowski, Philipp Zurwieden, Hauke Franek und Sven Linker. © Juri Kollhoff

Die Bezirksliga-Volleyballer des Werner SC sind Meister. Zwei gewonnene Sätze gegen den zweitplatzierten GSV Fröndenberg waren nötig, um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga klarzumachen. Diese beiden Sätze holte sich der WSC in souveräner Manier und legte dann auch im dritten Durchgang nach, um das Spiel 3:0 für sich zu entscheiden.

Herren, Bezirksliga

GSV Fröndenberg – Werner SC 0:3 (12:25, 18:25, 23:25)

Die Werner spielten überragend auf, obwohl fünf wichtige Spieler ausfielen. Marcel Berges, Robert Zurwieden, Stephan Hoppe, Christian Hoppe und Timo Volkenrath fehlten und der für Zuspieler Stephan Hoppe reaktivierte Jonas Lemcke ging angeschlagen in die Partie. Die Mannschaft stellte sich so gesehen beinahe von selbst auf, da Trainer Bronek Bakiewicz nur sechs einsatzfähige Spieler dabei hatte.

Der Plan, Fröndenberg mit klugen Aufschlägen in die Schnittstellen des Annahmeriegels unter Druck zu setzen, ging von Anfang an auf. Der Tabellenzweite hatte im ersten Durchgang nicht den Hauch einer Chance. Der zweite Satz begann dann nicht ganz nach dem Geschmack des Trainers. Fröndenberg konnte die Begegnung nun ausgeglichener gestalten. Aber nur bis zur Satzmitte als der WSC wieder stärker wurde und sich deutlich zum 25:18 absetzen konnte. Der damit verbundene Punktgewinn bescherte dem Team dann den vorzeitigen Aufstieg in die Landesliga.

WSC revanchiert sich fürs Hinspiel

„Genauso weitermachen“, sagte Kapitän Philipp Zurwieden in der Satzpause. „Das Hinspiel haben wir noch 3:0 verloren, jetzt wollen wir hier genauso hoch gewinnen.“ Trotz der Ansage war die Luft im dritten Durchgang etwas raus. Werne zog alle taktischen Register. Den Ausschlag zum knappen 25:23 machte im Endeffekt die versiertere Spielanlage des WSC.

„Die Jungs haben sich den Aufstieg hart erarbeitet und mehr als verdient“, sagte Bakiewicz nach dem Spiel. „Wenn wir uns so weiterentwickeln, dann können wir ab September eine gute Rolle in der Landesliga spielen. Für das heutige Spiel war es ein Segen, dass Jonas Lembcke einspringen konnte, um Stephan zu vertreten.“

Werner SC: Bernhard Kruse, Jonas Lembcke, Bronek Bakiewicz, Stephan Hoppe, Robert Zurwieden,Philipp Jankowski

Philipp Zurwieden, Hauke Franek und Sven Linker

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