Werner SC mit drei Wackelkandidaten

Fußball Landesliga 4

Beim Werner SC haben sich zuletzt im Spiel gegen Borken gleich drei Spieler verletzt. Dabei ist das nächste Spiel schon einen Tag früher als sonst. Und keiner hat bislang Entwarnung gegeben.

Werne

, 15.10.2018, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner SC mit drei Wackelkandidaten

Mondrian Runde hat sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen. © Marcel Witte

Beim 3:1-Erfolg über die SG Borken habe seine Mannschaft ein wenig „Federn gelassen“, sagte Lars Müller am Sonntag nach dem Spiel. Der Coach des Fußball-Landesligisten musste zwei Mal verletzungsbedingt wechseln. Später war seine Mannschaft sogar nur noch zu zehnt. „Das ist natürlich alles nicht so schön. Aber wenigstens hat sich der Einsatz gelohnt“, so Müller.

Als erstes traf es Stürmer Robin Przybilla. Er musste in der 34. Minute wegen Adduktorenproblemen ausgewechselt werden. Im Training wird Przybilla jetzt erstmal einige Tage fehlen. Ob es für einen Einsatz am kommenden Spieltag reicht, konnte er am Montagnachmittag noch nicht sagen. Auch Mondrian Runde, der mit einer Oberschenkelzerrung zur Pause in Borken in der Kabine blieb, wusste noch nicht, ob es für Samstag, 20. Oktober, reicht, wenn der Werner SC im vorgezogenen Heimspiel um 15 Uhr Dorsten-Hardt empfängt. „Mal schauen, was der Physiotherapeut sagt und dann sehen wir weiter, wie sich das entwickelt“, so Runde auf RN-Anfrage.

Drei Tage Pause mindestens

Letztes „Opfer“ aus dem Spiel in Borken ist Joel Simon. Als er sich seine Schulter ausgekugelt hat, hatte sein Coach schon drei Mal gewechselt. Also musste der WSC das Spiel in Unterzahl die letzten Minuten über die Bühne bringen. Im Krankenhaus wurde seine Schulter später wieder eingerenkt. Drei Tage müsse er jetzt den Arm mindestens stillhalten. Wie es dann weitergehe, wusste auch er nicht genau. Bei ihm steht das Spiel gegen Dorsten-Hardt ebenfalls auf der Kippe.

Für Coach Lars Müller also eine schwierige Aufgabe, den Kader für das kommende Spiel zusammenzustellen. Alle drei möglichen Ausfälle sind Stammspieler. Für Simon könnte Niklas Link Einsatzzeiten bekommen, der nach seiner Verletzung zuletzt erstmals Spielzeit von Müller bekam. Für Przybilla und Runde gibt es sogar gleich mehrere Optionen, beziehungsweise taktische Umstellungen, die die Ausfälle auffangen könnten. Der breite Kader macht es möglich.

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