Werner SC reicht ein Treffer beim SuS Stadtlohn

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC geht mit einem Sieg im Rücken ins Derby gegen den SV Herbern. In Stadtlohn gewann der Werner SC mit 1:0. Ein Langzeitverletzter gab beim WSC sein Comeback.

Werne, Stadtlohn

, 16.09.2018, 22:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC reicht ein Treffer beim SuS Stadtlohn

Zoran Martinovic und die Werner Hintermannschaft hielt diesmal dicht.Keirat © Sascha Keirat

Mit der vollen Ausbeute trat der Fußball-Landesligist Werner SC am Sonntag die Heimreise vom SuS Stadtlohn an. Vor allem die Hintermannschaft sorgte dafür, dass der WSC mit einem 1:0 die Punkte sechs bis acht einfuhr.

„Wir sind jetzt voll im Soll“, hielt WSC-Trainer Lars Müller fest. „Sicher hätten wir unsere Räume bei Kontern besser nutzen und noch ein Tor nachlegen können. Entscheidend war aber, dass wir aus dem Spiel heraus im Prinzip nichts zugelassen haben.“

Niveau mittelmäßig

In einer Landesliga-Partie auf mäßigem Niveau genügte dem Gast aus Werne der eine Treffer aus der 21. Minute. Nach einer Stadtlohner Ecke ging es schnell in die andere Richtung. Auf dem rechten Flügel kam Robin Przybilla an den Ball, zog fast ungehindert in den Strafraum und schob den Ball vorbei an Stadtlohns Keeper Jan Hintemann über Linie.

Diese Szene sollte den Gästen für drei Punkte reichen, denn die Hausherren verstanden es nicht, die Werner Hintermannschaft mit ihren Angriffen und vor allem den vielen Standardsituationen vor ernsthafte Probleme zu stellen. Die größten Chancen entstanden eher zufällig. Etwa, als Colin Lachowicz einen Eckball in er zweiten Minute von der Linie köpfte. Oder als Mustafa Kaya einen Schuss aus der Distanz abließ, den WSC-Schlussmann Sebastian Treppe zur Ecke klärte, nach der das 0:1 fiel.

Durkalic köpft vorbei

Die Gäste setzten nach ihrem Führungstreffer auf defensive Sicherheit. Vor der Pause kamen sie nur noch einmal vors SuS-Tor, aus der Bedrängnis köpfte Daniel Durkalic den Ball nach einer Flanke am langen Pfosten vorbei (32.).

Die Stadtlohner wurden erst nach etwa einer Stunde aktiver, nachdem Wernes Jawad Foroghi nach einem Konter am Winkel vorbei geschlenzt hatte (62.). Die größte Drangphase der Gastgeber brachte aber nichts ein, weil Hendrik Deitert per Volleyabnahme am Tor vorbei (64.) und Mustafa Kaya und Tobias Preckel im selben Angriff jeweils an den Pfosten schossen (66.). In der Schussphase spielten sich beide Teams keine klaren Chancen mehr heraus. Werne stand hinten sicher, Stadtlohn schaffte es nicht, gefährliche Abschlüsse zu kreieren.

Stadtlohn nicht mutig genug

Co-Trainer Stefan Rahsing, für Manfred Ostendorf an der SuS-Linie, ärgerte sich über das Ergebnis: „Für das Spiel heute gilt das gleiche, was wir seit Wochen sagen: Am Ende schlagen uns Cleverness und Erfahrung. Wir müssen uns aber vorwerfen lassen, dass wir 60 Minuten lang komplett ohne Mut gespielt haben.“

Beim Werner SC feierte in der Nachspielzeit Mondrian Runde sein Comeback. Nach den langwierigen Problemen nach einem Muskelfaserriss, war es für ihn der erste Einsatz nach fast vier Monaten.

Werner SC: Treppe - Martinovic, Stöver, Durkalic, C. Lachowicz, Oh, Prinz, Foroghi, Przybilla (90.+2 Runde), Seifert, Niewalda
Tor: 0:1 Pryzybilla (21.)

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