Werner SC und SV Herbern trennen sich 2:2

Fußball Landesliga 4

Was für eine Atmosphäre im Lindert. Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern hat am Freitagabend rund 600 Zuschauer angezogen. Und die bekamen einiges geboten.

Werne

, 21.09.2018 / Lesedauer: 3 min
Werner SC und SV Herbern trennen sich 2:2

Herberns Simom Mors springt hier eine Etage höher als WSC-Abwehrspieler Joel Simon. © Dominik Gumprich

Viel mehr Derby geht nicht. Flutlicht, 600 Zuschauer, Emotionen, vier Tore. Und am Ende teilen sich beide Mannschaften auch noch die Punkte. Die beiden Fußball-Landesligisten Werner SC und SV Herbern haben sich am Freitagabend mit 2:2 (1:1) getrennt.

Beim Werner SC stimmten erneut die Laufbereitschaft und die Moral, doch von der Spielanlage her war der SVH besser. Das sah auch Herberns Coach Holger Möllers so: „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir den Sieg verdient gehabt“, meinte er. Aber auch schon gleich zu Beginn der ersten 45 Minuten bestimmte die Möllers-Elf das Spiel. Herbern übernahm gleich das Kommando, ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen zirkulieren – weit vorne in der Hälfte des Werner SC.

Eigentor zum 1:0 für Herbern

Etwas Mithilfe bedurfte es beim 1:0. Nur sechs Minuten waren gespielt, als Simon Mors ungefähr zehn Meter vor dem WSC-Gehäuse in den Zweikampf gegen WSC-Abwehrspieler Dennis Seifert ging. Mors wollte seinen Gegenspieler überlupfen, sich quasi den Ball nochmal selbst vorlegen und dann abziehen. Doch dabei traf der Ball Seifert an der Brust und von dort prallte das Spielgerät unhaltbar für WSC-Keeper Sebastian Treppe ins Tor. „Die ersten fünf Minuten haben wir verpennt“, sagte WSC-Trainer Lars Müller.

Herbern blieb in der Folgezeit am Drücker, doch wie so oft, beflügelte ein Gegentor die Werner. In der 12. Minute schlenzte Jannik Prinz den Ball aufs Herberner Tor, SVH-Torhüter Sven Freitag musste sich ganz lang machen. Acht Minuten später die gleiche Szene: Schlenzer Prinz, Parade Freitag. Doch diesmal stand Jussef Saado am langen Pfosten und schob den Abpraller ins Netz – aus einer Abseitsposition heraus.

WSC „beißt„ sich rein

Der Werner SC wurde nun immer besser. „Wir haben uns reingebissen“, so Lars Müller. Folgerichtig fiel der Ausgleich in der 30 Minute. Nach einem wunderbaren Solo nahm sich Robin Przybilla ein Herz und schoss den Ball unhaltbar aus 23 Metern ins linke untere Eck. Der Ball tickte kurz vorher noch einmal auf – keine Chance für Freitag.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bildergalerie Derby

Was für eine Stimmung im Lindert: 600 Zuschauer haben sich das Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern angeschaut. Die Partie endete 2:2.
21.09.2018
/
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.
Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern endete 2:2. 600 Zuschauer waren im Lindert und bekamen einiges geboten.

Nach der Pause stellte auch der SVH auf 4-4-2 um. Das hatte Werne schon nach dem 0:1. Die Umstellung fruchtete. Herbern war nun ähnlich wie zu Beginn der Partie spielbestimmend, hatte einige gute Chancen. Das 2:1 (77.) für die Blau-Gelben durch einen sehenswerten Distanzschuss aus 25 Metern von Whitson war für viele Zuschauer schon so etwas wie die Vorentscheidung. Doch Werne kam zurück. Und erneut war es Przybilla, der traf – zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Der eingewechselte Mondrian Runde hatte durch seinen Sololauf im Mittelfeld das Tor mit eingeleitet. „Das müssen wir unterbinden, vielleicht auch durch ein taktisches Foul. Aber da sind wir vielleicht noch zu grün“, sagte Holger Möllers.

Fast das 3:2 für den WSC

Herberns Trainer war am Ende froh, dass Przybilla nicht noch sein drittes Tor erzielte. In der 92. Minute drosch Wernes Joo Seung Oh den Ball in den Herberner Sechzehner, Przybilla war hier allein auf weiter Flur. Er nahm den Ball volley, traf ihn aber nicht richtig, was die Sache noch gefährlicher machte. Die Kugel trudelte vorbei an Freitag und schließlich auch ganz knapp am langen Pfosten. So blieb es beim 2:2. „Das Unentschieden geht in Ordnung“, fand am Ende Lars Müller, der mit seiner Truppe einen Platz in der Tabelle vorrückt und auf Platz neun steht – zumindest bis Sonntag. Herbern bleibt auf Rang sechs.

Werner SC: Treppe - Martinovic, Saado (68. Hennes), Durkalic, Oh, Prinz, Beckerling (80. Runde), Foroghi, Simon, Przybilla, Seifert
SV Herbern: Freitag - Dubicki (86. V. Sabe), Richter, Cabrera, Whitson (89. Pinnekämper), Mors, Schulte, Schütte (73. Krampe), Scholtysik, Höring, Idczak
Tore: 0:1 Seifert (6./ET), 1:1 Przybilla (30.), 1:2 Whitson (77.), 2:2 Przybilla (88.)

Lesen Sie jetzt