Werner SC und SV Herbern vor dem Derby

Fußball Landesliga 4

Ein Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern ist etwas Besonderes. Emotionen spielen hier eine große Rolle. Und pünktlich sind beide Teams nahezu komplett.

Werne, Herbern

, 20.09.2018 / Lesedauer: 2 min
Werner SC und SV Herbern vor dem Derby

Herberns Whitson (l.) ist wieder dabei. Er hat seine Rotsperre abgesessen. © Michael Schley

Pünktlich zum Derby in der Fußball-Landesliga 4 zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern am Freitag, 21. September, (20 Uhr, Sportzentrum Lindert, Werne) sind bei beiden Klubs die Personaldecken wieder dichter.

Beim SV Herbern hat zum Beispiel Whitson seine Rotsperre abgesessen. „Sonst habe ich keine Ausfälle oder verletzten Spieler“, sagt Herberns Coach Holger Möllers, „es haben sich ja alle am vergangenen Spieltag aus den Zweikämpfen rausgehalten.“ Möllers spielt damit auf das 0:6 gegen Westfalia Kinderhaus an. Die Klatsche soll jetzt eine extra Motivation fürs Derby seien. „Das Spiel kommt genau zur richtigen Zeit“, sagt Möllers. „Wer für das Spiel nicht jetzt schon brennt, den kann ich auch nicht mehr entfachen.“

„Ein Besonderes Spiel“

Beim Werner SC ist die Vorfreude ebenfalls groß. „Auch wenn es nur um drei Punkte geht, ist es ja doch ein besonderes Spiel. Wenn man gewinnt, freut man sich umso mehr, wenn man verliert, ärgert man sich doppelt“, sagt Lars Müller, der wieder mehr Spieler zur Auswahl hat als beim 1:0-Erfolg in Stadtlohn.

Jussef Saado ist zurück aus dem Urlaub, Niclas Beckerling, Dominik Hennes und Yannick Eisenbach sind beruflich diesmal nicht verhindert und Müller rechnet auch mit dem Einsatz von Joel Simon, der zuletzt angeschlagen war. Und auch Mondrian Runde ist nach seinem Kurz-Comeback gegen Stadtlohn „eine Woche weiter“, wie Müller sagt. Was das für Runde fürs Derby bedeutet, konnte Müller noch nicht mit Sicherheit sagen. Ein Einsatz Rundes dürfte stark vom Spielverlauf abhängig sein.

Lars Müller, als Coach des Gastgebers, appelliert jedenfalls an die Fans, am Freitag zahlreich in den Lindert zu kommen. „Im vergangenen Jahr waren die beiden Derbys ja schon sehr interessant. Es gibt also auch jetzt keinen Grund, zu Hause zu bleiben.“

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