Werner SC verliert das Spitzenspiel, Durkalic und Poggenpohl

rnFußball: Landesliga

Die zweite Niederlage im zweiten Spitzenspiel – auch gegen den SV Mesum muss der Werner SC eine Niederlage einstecken. Aber die Werner verlieren nicht nur das Spiel, sondern auch zwei Spieler.

Werne

, 17.11.2019, 21:10 Uhr / Lesedauer: 2 min


Es sind keine leichten Wochen für den Werner SC. Nach der 1:3-Niederlage gegen Kinderhaus am vorherigen Spieltag mussten die Spieler des Fußball-Landesligisten auch gegen den SV Mesum drei Gegentore hinnehmen und verloren mit 0:3. Dazu mussten schon in der ersten Halbzeit zwei Spieler verletzt ausgewechselt werden.

Landesliga 4
SV Mesum - Werner SC 3:0 (1:0)

Als die erste Hiobsbotschaft für den Werner SC am Sonntagnachmittag kam, war eigentlich noch kein Gegentor gefallen. Gerade einmal zehn Minuten waren gespielt, als Daniel Durkalic nach einem Foul anzeigte: Es geht nicht mehr. Der Werner Kapitän musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Jannik Prinz ins Spiel. Ein herber Schlag für die Mannschaft von Lars Müller.

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Doch damit nicht genug. Nur 15 Minuten später ereite Henry Poggenpohl das gleiche Schicksal: Auch er musste verletzt runter (29.). „Da waren wir geschockt. Dabei war bis dahin noch kein Treffer gefallen“, erklärte Lars Müller. Doch nach diesen Schocknachrichten ließ auch das Gegentor nicht mehr lange auf sich warten. Nachdem Poggenpohl das Feld verletzt verlassen hatte, waren die Werner für einige Sekunden in Unterzahl – das nutzten die Mesumer eiskalt aus. Jan Walbaum netzte zum 1:0 aus Mesumer Sicht ein (28.).

Eine unglückliche Situation für die Werner, von der sie sich erstmal erholen mussten, so Müller: „So eine erste Halbzeit ist nicht einfach. Da haben wir erstmal bis zur Pause gebraucht.“ Erst nach dem Wiederanpfiff kamen die Werner Spieler langsam wieder in den Tritt. Doch die Mesumer schoben den immer stärker werdenden Wernern schnell den Riegel vor. Nach einer Ecke traf Kevin Grewe zum 2:0 (59.). Lars Müller gibt zähneknirschend zu: „Das war dann leider die Vorentscheidung. Danach ging für uns überhaupt nichts mehr.“ Das 3:0 durch Nils Wiethölter war dann nicht mehr ausschlaggebend (65.).

„Meiner Mannschaft fehlt momentan die Griffigkeit, die wir zu Beginn der Saison noch hatten“, zeigte sich Lars Müller enttäuscht. „Ich hätte mir einfach gewünscht, dass wir in den entscheidenden Momenten einige Dinge einfach besser gemacht hätten.“

Für die Werner bedeutet die dritte Niederlage in Folge ein deutlicher Absturz: Von Rang eins vor drei Wochen ging es für den WSC nun runter bis auf Rang vier. Dennoch lassen die Werner insgesamt keine Unzufriedenheit aufkommen, erklärt Lars Müller: „Wir haben insgesamt einen großen Schritt nach vorne gemacht, auch wenn es jetzt nicht mehr die Tabellenspitze ist. Es gibt einfach Mannschaften wie Kinderhaus und Mesum, die mit ganz anderen Ansprüchen in die Saison gegangen sind und das ist auch okay.“

WSC: Linke - Katirci, Martinovic, Link, Stöver, Durkalic (10. Prinz), Poggenpohl (29. Vertgewall), Schuster (75. Nemitz), Holtmann, Lachowicz, Foroghi (79. Cirak)

Tore: 1:0 (28.), 2:0 (59.), 3:0 (65.)

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