Werner SC verliert Endspiel gegen Westfalenligist

Fußball: Mita-Cup

Mit einem Sieg im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Lüner SV war Fußball-Landesligist Werner SC am Freitagabend, 21. Juli, ins Endspiel des Mita-Cups eingezogen. Dort wartete am Samstag erneut ein Westfalenligist auf den schmal besetzten WSC-Kader. Erst ein berechtigter Foulelfmeter entschied die Partie zugunsten des Holzwickeder SC.

LÜNEN

, 23.07.2017, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für diese Doppelbelastung ist der Kader der Werner aktuell nicht groß genug. Mit nur zwei Ersatzspielern, darunter Keeper Sebastian Treppe, war der WSC in Lünen angetreten. Die restlichen Akteure mussten mit Verstärkung der Reserve-Teams beim hauseigenen Volksbank-Cup ran. „Damit waren uns natürlich deutliche Grenzen gesetzt“, sagte Trainers Lars Müller nach der Begegnung.

Die Marschroute war klar: Die Werner wollten möglichst wenig zulassen. Das gelang durchaus. Holzwickede fand nie zu seinem Spiel und hatte im ersten Durchgang der zweimal 40 Minuten nur zwei Möglichkeiten: Nils Hoppe scheiterte aus spitzem Winkel an WSC-Keeper Manuel Linke (23.), dann parierte Linke erneut gegen Hoppe stark (34.).

„Wir haben unser Leistungsvermögen nie abgerufen“, sagte Holzwickedes Co-Trainer Mario Niedzialkowski. Daran änderte sich auch nach der Pause nichts. Die Werner Defensivarbeit wusste zu überzeugen, das offensichtliche Ziel, wie schon am Freitag das Elfmeterschießen zu erreichen, schien greifbar.

Jetzt lesen

Erst in der Schlussviertelstunde nahm die Partie bei schwindenden Kräften auf beiden Seiten Fahrt auf. Erst versuchte es Holzwickedes Tobias Wittchen gegen den eingewechselten Treppe mit einem Schuss aufs kurze Eck (65.), dann sendete der WSC ein offensives Lebenszeichen: Ein Distanzschuss von Marvin Stöver rauschte ganz knapp am Pfosten vorbei (66.). Im Gegenzug verpasste Stöver per Grätsche aber den Ball, Wittchen hatte Platz und wurde von Treppe im Strafraum per Foul gestoppt. Robin Schultze traf sicher (66.).

„Wir haben es gut gemacht und uns reingehauen“, sagte Müller. „Schade, dass wir durch einen Elfmeter verloren haben.“ Jetzt ist der Werner Coach froh, mit seiner Mannschaft häufiger trainieren zu können: „Dann weiß ich auch, wo wir stehen.“

TEAM UND TORE WSC: Linke (41. Treppe) - Link, Stöver, Bozkurt, Saado, Durkalic (61. Seifert), Runde, Poggenpohl, Klossek, Giffey, NiewaldaTor: 0:1 Schultze (66., Foulelfmeter)

Lesen Sie jetzt